Jugendsozialarbeit in Gemünden: Susann Urban löst Jürgen Otto ab

Ist ab sofort für die Jugendarbeit in Gemünden verantwortlich: Susann Urban. Fotos: Moniac

Gemünden. Die Schulsozialarbeit an der Cornelia-Funke-Schule (CFS) in Gemünden und die Jugendarbeit in der Stadt bekommen schon wieder ein neues Gesicht. Bereits seit August ist die 32-jährige Susann Urban für den Internationalen Bund an der CFS beschäftigt.

Urban ist innerhalb von zwei Jahren bereits die dritte Schulsozialarbeiterin, die die Arbeit an der Cornelia-Funke-Schule neu aufgenommen hat.

Zur Erinnerung: Den ersten Wechsel gab es im September 2013. Damals hatte die damalige Schulsozialarbeiterin Johanna Weicker die CFS aus persönlichen Gründen nach etwas mehr als einem Dreivierteljahr verlassen. Ihren Job übernahm Jürgen Otto, der nun auch aus persönlichen Gründen nach einem knappen Jahr die Schule verlassen hat.

Trotz Sommerferien steckt Urban schon bis über beide Ohren in Arbeit. „Ich habe mehrere Stunden mit meinem Vorgänger verbracht, der mich sehr gut in meinen neuen Beruf eingearbeitet hat“, sagt Susann Urban, die seit August für die Schulsozialarbeit an der CFS verantwortlich ist. Sie hat damit Jürgen Otto abgelöst, der laut Konrektor Thomas Mandel seinen Job an der CFS wegen der langen Fahrt-strecke von Lich bei Gießen zu seinem Arbeitsplatz nach Gemünden begründet hat.

Darüber hinaus ist die 32-Jährige - wie ihr Vorgänger - für die offene Jugendarbeit in der Stadt Gemünden und vor Ort für den Jugendmigrationsdienst des Landkreises zuständig. „Diese Vielfalt ist es, die mich an dem Beruf reizt“, sagt Urban, die sich bereits bei Vetretern der Stadt, des Kreises und auch beim Kollegium der Cornelia-Funke-Schule vorgestellt hat. Am kommenden Donnerstag wird sie sich auch den Stadtverordneten in Gemünden vorstellen.

Susann Urban kommt gebürtig aus dem Erzgebirge, ist im Harz aufgewachsen und wohnt nun in Betziesdorf, einem Stadtteil von Kirchhain im Kreis Marburg-Biedenkopf. „Ich fahre 20 Minuten zur Arbeit nach Gemünden. Das passt ganz gut“, sagt die 32-Jährige, die in Hannover, Gießen und Marburg Diplom-Pädagogik studierte und ihr Studium 2008 erfolgreich abschloss. Danach arbeitete sie als Integrationskraft für einen Schüler mit Down-Syndrom an der Wollenbergschule in Wetter. Dort war sie später als Sozialpädagogin tätig.

Nach ihrer Zeit in Wetter arbeitete sie als sozialpädagogische Begleitung für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten in der Ausbildung in Gießen und Wetzlar. Zuletzt war sie für die Deutsche Blindenstudienanstalt in Marburg als pädagogische Mitarbeiterin in einem Internat tätig.

Von Philipp Daum

Wie Susann Urban ihren neuen Job einschätzt und was Gemündens Bürgermeister Frank Gleim zu der hohen Fluktuation im Bereich der Jugendsozialarbeit sagt, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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