28 Landwirte aus der Partnerstadt Seekirchen wurden in Frankenberg empfangen

Jungbauern zu Besuch

Seekirchener Landwirte zu Besuch in Frankenberg: Stadtrat Bernd Bluttner (vorne links) begrüßte mit weiteren Frankenbergern die Delegation im Sitzungssaal des Rathauses. Hier im Bild mit Franz Fink vom Bauernbund Seekirchen und dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes, Heinrich Heidel. Foto: Battefeld

Frankenberg. Der Besuch war schon länger geplant - jetzt konnte er in die Tat umgesetzt werden: Auf Initiative der Landsenioren Frankenberg waren 28 Landwirte aus der österreichischen Partnerstadt Seekirchen angereist und wurden von Stadtrat Bernd Bluttner im Sitzungssaal des Rathauses begrüßt.

Ein umfangreiches Programm war für den viertägiten Aufenthalt zusammengestellt worden. Dabei sollten die österreichischen Jungbauern nicht nur landwirtschaftliche Betriebe in Dainrode und Haubern besichtigen, sondern auch den Gutsbetrieb der Forensischen Klinik in Haina/Kloster und die Firma Viessmann in Allendorf-Eder besuchen. Ein weiterer Programmpunkt: Ein Empfang durch den Landrat Dr. Reinhard Kubat.

„Im Rahmen der Städtepartnerschaft haben wir in 44 Jahren eine ganze Menge Brücken gebaut“, sagte Bluttner beim Sektempfang, zu dem neben Elke Menke von der Partnerschaftsvereinigung auch Vertreter von Landsenioren und Landfrauen gekommen waren.

Beziehung wieder intensiver

Ebenfalls zum Begrüßungskomitee zählte der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Heinrich Heidel, sowie dessen Geschäftsführer Matthias Eckel, der das Besuchsprogramm ausgearbeitet hatte. Bluttner zeigte sich erfreut darüber, dass die partnerschaftlichen Beziehungen durch die Initiative der Landsenioren und Landfrauen wieder intensiviert worden seien.

Bei einem Besuch der Frankenberger Landsenioren in Seekirchen im vergangenen September hatte die Frankenberger Gruppe sich mit Vertretern des Bauernbundes und des Bäuerinnenstammtisches getroffen und die Einladung zu einem Gegenbesuch in der hessischen Partnerstadt ausgesprochen.

Matthias Eckel vom Kreisbauernverband habe dann spontan angeboten die Organisation zu übernehmen, erklärte Ruth Tijssen-Waller von den Landsenioren, am Rande des Empfangs. Heinrich Heidel begrüßte die Delegation im Namen der „grünen Familie“ und meinte, Landwirte würden sich oft schwer tun, die „heimische Scholle“ zu verlassen. „Umso schöner ist es, dass Sie da sind“, rief er den österreichischen Gästen zu.

Käse als Geschenk

Ebenfalls erfreut über den Besuch war die Vorsitzende der Partnerschafsvereinigung, Elke Menke: „Besuchen festigen die Kontakte. Davon lebt die Partnerschaft“, hob sie hervor.

Franz Fink vom Bauernbund Seekirchen überbrachte die Grüße der Bürgermeisterin von Seekirchen und überreichte Stadtrat Bluttner als Gastgeschenk „ein Heumilch-Packerl“ mit heimischen Käsesorten aus der Region. (bs)

Quelle: HNA

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