Junge Band „Purple Sun“ aus Battenberg covert alte Songs

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Purple Sun ist die jüngste Band Battenbergs: (von links) Julia Marczynski, Bassgitarrist Maxim Alpatrov, Schlagzeuger Enrico Latona und Gitarrist Mika Ganbar.

Battenberg. Purple Sun (deutsch: Lila Sonne) ist die wohl jüngste Band in Battenberg. Sie setzt sich zusammen aus Julia Marczynski, Enrico Latona, Maxim Alpatrov und Mika Ganbar.

Alle sind 13 Jahre alt und studieren seit etwa einem Jahr gecoverte Songs ein. Schon in der Grundschule gingen sie in eine Klasse, jetzt besuchen sie die Gesamtschule Battenberg. Ideen, Pläne und Träume haben sie viele.

„Ich bin mit Musik groß geworden“, sagt Mika. Sein Vater Mehdi Ghanbar hat einen großen Beitrag zur Band-Entstehung beigetragen. Maxim sagt: „Ohne ihn hätten wir nicht so viel geschafft.“ Enrico pflichtet ihm bei: „Wir sind ihm sehr dankbar für alles“.

Noch covern sie alte Klassiker wie „Nothing else Matters“ von Metallica, „Smoke on the Water“ von Deep Purple oder „Another Brick in The Wall“ von Pink Floyd. Aktuell arbeitet die junge Band an einem Programm, das eine Stunde füllen soll.

Wichtig ist ihnen, dass jeder mit dem gecoverten Song einverstanden ist, damit das Herzblut nicht verloren geht. Denn: Musik ist Leidenschaft. Mika weiß schon jetzt, dass er Musiker werden will. Aber es soll nicht mehr lange dauern, bis sie auch eigene Songs in ihr Repertoire einbauen. Und dafür haben sie schon einzelne Bausteine für Kompositionen zusammengetragen.

Auch wenn sie noch sehr jung sind, haben die Vier ihren Stil gefunden. Mit Stimme und Musik möchten sie Emotionen und Gefühl vermitteln. Authentisch wollen sie Menschen mit ihrer Musik berühren. „Früher hatte die Musik viel mehr Charakter“, sagt Maxim. „Heute entsteht alles mit dem Computer.“ Dadurch entstehe aber kein Klassiker. Einmal die Woche proben sie samstags ein paar Stunden im Bandkeller. Vor Auftritten üben sie noch häufiger, sonst auch oft spontan.

Hier kommt alles zusammen, was sie für ihre Musik brauchen: Ein Schlagzeug, drei Gitarren, ein Klavier und ein Mikrofon. Enrico gibt den Takt vor. Julia beginnt zu singen. Maxim und Mika stehen mit Bass und Gitarre bereit und setzen ein. Der Bandname entstand dadurch, dass jeder einen Vorschlag machte. Gemeinsam stimmten sie ab und heraus kam: Purple Sun. Einige Auftritte haben sie bereits hinter sich. Und die kamen gut an. „Es war schön, wie die Leute abgegangen sind“, sagt Julia. Sie wünscht sich noch ein Mädchen in der Band.

Purple Sun sucht noch Verstärkung im Team und ist auf der Suche nach jemandem in ihrem Alter, der gut Keyboard spielen kann. Ihr Repertoire wollen sie immer weiter ausbauen. Ihr Vorteil ist, dass sie noch sehr jung sind und viel lernen können. Wenn ihr Programm rund ist, wollen sie sich auch im Internet unter der Videoplattform Youtube präsentieren. Und aus dem Bandkeller hinaus in die große Welt der Musiker.

Quelle: HNA

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