Frankenberg

Justus Frantz begeistert von Schülern

- Frankenberg (da). Einer der berühmtesten klassischen Musiker Deutschlands war am Samstagabend zu Gast in Frankenberg: Beim sechsten Open-Air-Classic im Hof des Autohauses Beil hat Justus Frantz das Orchester der Edertalschule bei zwei Stücken dirigiert und anschließend am Flügel Chopin-Etüden gespielt.

Außer den Frankenberger Musikern trat auch das Orchester der Bad Arolser Christian-Rauch-Schule auf. Justus Frantz zeigte sich beeindruckt vom Stellenwert, den die Musik an beiden Schulen genießt. Der Hof des Autohauses Beil bot wieder die ideale Kulisse. Die Sinfonieorchester der Christian-Rauch-Schule und der Frankenberger Edertalschule spielten vor rund 1500 Zuschauern unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“. Justus Frantz’ Auftritt am Klavier war der Höhepunkt des dreistündigen Konzertabends, der jedoch das restliche Programm keineswegs in den Schatten stellte. Günther Beil hatte zum sechsten Mal den Hof seines Autohauses zur Konzert­arena umgestaltet. „Sonne, Mond und Sterne“ hieß das Motto, auf das sich alle Stücke mehr oder weniger bezogen.

Das Wetter nahm auf das Programm nur bedingt Rücksicht: Die Big Band der Edertalschule spielte das Vorprogramm noch teilweise im Regen, noch Minuten vor Konzertbeginn schauerte es. Günther Beil hatte vorgesorgt, jeder Besucher bekam ein Regencape. Immerhin: Wenige Minuten, bevor das Orchester der Bad Arolser Christian-Rauch-Schule die ersten Klänge des „Imperial March“ aus „Star Wars“ spielte, klarte es auf, ein Regenbogen stand über Frankenberg. Es war kühl, aber trocken. Die Wetterverhältnisse machten eine reine Intonation zum Problem. Die Musiker beider Schulen machten das Beste daraus und schafften es, trotz widriger Bedingungen gute Auftritte zu absolvieren. Die Arolser Schüler, feinfühlig dirigiert von Rainer W. Böttcher, spielten nach „The Imperial March“ den ersten Satz aus Mozarts „Kleiner Nachtmusik“, eine Meditation aus der Oper „Thais“ von Massenet – mit einem technisch versierten Violin-Solo von Oliver Mathes –, „Memory“ aus dem Musical „Cats“ und die Bacchanale aus „Samson and Delila“ von Camille Saint-Saëns.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung von Montag, 29. August.

Eine Bildergalerie finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare