Justus Frantz begeistert mit Bad Arolser und Frankenberger Schülern 1500 Gäste

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Justus Frantz

Frankenberg. Ein „großes Fest der Musik mit allen Sinnen genießen“, wie Hausherr Günter Beil in seiner Konzertarena an der Siegener Straße zu Beginn wünschte - das konnten am Samstagabend 1500 Besucher des 6. Frankenberger Open Air Classic mit den Orchestern der Bad Arolser Christian-Rauch-Schule und der Edertalschule unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“.

Stargast des Abends: der international renommierte Pianist und Chefdirigent des Orchesters der Nationen Professor Justus Frantz, der am Flügel und mit dem Taktstock das Publikum zu Beifallsstürmen hinriss.

Noch Minuten vor Konzertbeginn, als im Vorprogramm die Big-Band der Frankenberger Edertalschule mit Torsten Herguth die ankommenden Gäste mit vielfarbigen Blechblas-Variationen unterhielt, mussten Wasserpfützen auf den Stühlen weggewischt und Regencapes verteilt worden. Ein Regenbogen legte sich über die Stadt, und dann machte ein klarer Nachthimmel über der stimmungsvoll angestrahlten Autohaus-Kulisse dem Motto des Konzerts bis zur letzten Minute alle Ehre.

Frankenberger Classic Open Air mit Justus Frantz

Für einen furiosen, kraftvollen Sternenaufgang mit zwei Sätzen aus John Williams „Star Wars“ sorgte das Orchester der Christian-Rauch-Schule unter der Leitung von Rainer Böttcher, zeigte sich dann mit Oliver Mathes (Violine) auch den zarten Tönen der Meditation aus „Thais“ von Jules Massenet ebenso gewachsen wie später auch der großen Bildersprache von Mussorgkys „Das große Tor von Kiew“.

Böttcher vermochte seine Schüler für alle Genres zu begeistern, gewann für sie die beiden Kasseler Opernsängerinnen Sabine Roppel (Sopran) und Michaela Krusche (Mezzosopran) hinzu, die mit Verve und Eleganz Sinatras „Strangers in the Night“ ebenso wie Humperdincks „Abendsegen“ farbige Konturen gaben.

Für die Edertalschüler wird es ein Höhepunkt ihrer jugendlichen Musikkarriere bleiben, mit Justus Frantz zu konzertieren: Er führte sie sorgsam, aber mit liebevoller Herzlichkeit durch Griegs „Morgenstimmung“, zollte dem jungen Trompeter Fabian Schultz für seine temperamentvolle Haydn-Interpretation kollegiale Anerkennung.

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Quelle: HNA

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