"Kaffee Eintopf": Ein Projekt für Jung und Alt

Wünscht sich einen Mehrgenerationentreff für Hatzfeld: Dafür erarbeitete die 64-jährige Ursula Czekala das Konzept des „Kaffee Eintopfs“. Foto:  V. Fischer

Hatzfeld. Weil es in Hatzfeld kein Mehrgenerationenhaus gibt, entwickelte Ursula Czekala ein Konzept dafür. "Kaffee Eintopf" soll die Begegnungsstätte für alle Hatzfelder heißen.

Ein Haus, in dem sich Generationen treffen und gemeinsame Stunden mit Halma oder Bridge verbringen. In dem sattmachender Eintopf serviert wird und wo nützliche Vorträge über Berufstätigkeit, Steuerrecht oder Nahrungsergänzungsmittel stattfinden. Solch ein Mehrgenerationenhaus für Hatzfeld wünscht sich die 64 Jahre alte Ursula Czekala.

Also entwickelte sie das Konzept des Mehrgenerationentreffs „Kaffee Eintopf“ und reichte es beim Ideenwettbewerb der Region Burgwald-Ederbergland ein. Im Bereich „Leben und Arbeiten“ belegte Czekala den zweiten Platz und darf nun auf die finanzielle Förderung durch das EU-Programm „Leader“ hoffen.

Die Idee zu „Kaffee Eintopf“ kam der Holzhäuserin nach einer Unterhaltung mit dem Hatzfelder Bürgermeister Dirk Junker. Dieser äußerte den Wunsch, dass Personen, die in der Region geboren und aufgewachsen seien, auch hier ihren Lebensabend verbrächten. Dafür müsse ein Anreiz geschaffen werden, dachte sich Czekala: „Schön wäre ein Ort, an dem soziale Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden könnten.“

Der Name „Kaffee Eintopf“ kam ihr gleich in den Sinn. „Obwohl es natürlich auch Eintopf geben soll, bezieht sich der Name aber vielmehr auf das Miteinander aller Hatzfelder, ob jung oder alt, zusammen in einem Topf“, erklärt die 64-Jährige, die lange Zeit im Ruhrpott gelebt hat. (fis)

Welche Angebote Ursula Czekala für junge Leute vorschweben und wie "Kaffee Eintopf" finanziert werden soll, lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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