Kreistierschau in Frankenberg

Vom Kaninchen bis zum Kaltblutpferd

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Veranstalter, Organisatoren und Vertreter aus Landwirtschaft und Zuchtverbänden trafen sich gestern in Ellershausen auf dem Hof von Judith Garthe-Metz (im Bild mit Kuh Lessyia), um sich auf die neunte Kreistierschau einzustimmen. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg/Ellershausen - Die Bezeichnung trügt: Die Kreistierschau, die nur alle fünf Jahre stattfindet, ist deutlich größer als die jährliche Bezirksschau. Fast doppelt so viele Tiere wie üblich sind am Pfingstsamstag, 23. Mai, auf der Wehrweide zu sehen.

Die Zahlen sprechen für sich: 170 Kühe, 140 Schafe, 110 Ziegen, 40 Fleischrinder, 60 Pferde, Ponys und Esel, ebenso viele Kaninchen und Geflügel, einige Lamas und Alpakas werden am Pfingstsamstag die große Wehrweide in Frankenberg bevölkern. Alle Aussteller kommen aus dem Landkreis oder gehören den hiesigen Zuchtverbänden an.

Schauleiterin Ute Ermentraudt vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) kündigte bei einem Pressegespräch in Ellershausen am Mittwoch außerdem mehr als 90 Kinder und Jugendliche an, die sich in Jungzüchterwettbewerben messen werden. „Das ist beachtlich“, freute sie sich.

Kreislandwirt Fritz Schäfer betonte, dass die Tierschau eine Tradition sei, die Waldeck-Frankenberg als „Tierzucht-Hochburg in Hessen“ auszeichne. Zudem gebe sie den Landwirten die Möglichkeit, sich zu präsentieren und zu zeigen, dass es den Tieren in der Region gut gehe. Das sei vor allem für die Verbraucher ein wichtiges Signal.

Als besonderen Programmpunkt kündigte Ermentraudt Reiter des Dillenburger Landesgestüts an. Sie werden vor dem großen Schaubild gegen Ende der Schau zwei Hengste präsentieren werden. Außerdem gibt es Schurvorführungen, Ponyreiten und ein Imker zeigt sein Handwerk.

Auf die große züchterische Vielfalt in der Region verwies der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf (Bündnis 90/Grüne). Die heimischen Züchter stellten die Erfolge ihrer Tiere bei verschiedenen Wettbewerben unter Beweis: „Wir schneiden hessenweit immer wieder erstklassig ab.“ Die heimischen Züchter hätten „eine unheimliche Qualität zu bieten“, sagte Deutschendorf.

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