Kantor Gárdonyi gibt multimediale Einführung in das Weihnachtsoratorium

Johann Sebastian Bach: Wie der Leipziger Thomaskantor sein Weihnachtsoratorium schrieb, werden Kantor Gárdonyi und die Kantorei demonstrieren. Fotos:  zve

Frankenberg. Hat Johann Sebastian Bach vielleicht Motive bei sich selbst geklaut? Ist das Weihnachtsoratorium gar musikalisches Recycling? Wie konnte er mit nur zwölf Chorknaben ein ganzes Oratorium aufführen? War der Thomaskantor eigentlich ein frommer Mensch?

Auf Fragen wie diese soll es am Sonntag, 2. Dezember, ab 19 Uhr Antworten geben, wenn Kantor Daniel Gárdonyi in der Liebfrauenkirche unter dem Motto „Jauchzet, frohlocket!“ zu einem Einführungsvortrag in das Weihnachtsoratorium einlädt.

Zwei Konzerte

Zwei Konzerte plant die Frankenberger Kantorei gemeinsam mit dem Oberstufenchor der Edertalschule, einem Kammerorchester und bekannten Solisten am Samstag, 15. Dezember, ab 19  Uhr und am Sonntag, 16. Dezember ab 17 Uhr in der Liebfrauenkirche.

Daniel Gárdonyi

Aufgeführt werden jeweils aus Bachs Weihnachtsoratorium die Kantaten I, III und VI. Das insgesamt sechs Teile umfassende Werk aus dem Jahr 1734/35 schrieb der Leipziger Thomaskantor ursprünglich als reine Gottesdienstmusik, verteilt auf die sechs Feiertage der Weihnachtszeit. Heute ist es eines der bekanntesten Musikwerke überhaupt und füllt Konzertsäle und Kirchen in aller Welt.

Multimedial will Daniel Gárdonyi mit Hilfe von Leinwand, Beamer und klingenden Beispielen mit den Zuhörern eine Zeitreise in die Welt Johann Sebastian Bachs (1685-1750) unternehmen und „einen Blick hinter die Kulissen des weltberühmten Oratoriums ermöglichen“, wie er in seiner Ankündigung verspricht.

Der Eintritt zum Einführungsvortrag ist frei.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare