Allendorfer Brandschützer

Karl Briel seit 70 Jahren in Feuerwehr

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Der stellvertretende Wehrführer Andreas Pfeil, Vorsitzender Stephan Noll, Heinrich Arnold, Bürgermeister Claus Junghenn, Gerhard Schmidt, zweiter Vorsitzender Michael Huft, Karl Briel, Walter Herzberg, Christian Henkel-Strieder und Wehrführer Klaus-Dieter Briel.Foto: Harald Noll

Allendorf (Eder) - Karl Briel war viele Jahre aktiver Feuerwehrmann und Hornist der Allendorfer Brandschützer.

Eine noch nie da gewesene Ehrung stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Allendorf: Karl Briel (Hausname: Höbmanns) wurde für 70-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die Mitglieder klatschten stehend Applaus.

Vorsitzender Stephan Noll und Wehrführer Klaus-Dieter Briel vergaben zudem Ehrennadeln und Urkunden an Heinrich Arnold und Gerhard Schmidt für 40-jährige aktive und passive Mitgliedschaft. Walter Herzberg gehört dem Verein ebenfalls seit 40 Jahren an. Bei Heinrich Krafthöfer und Heinz Wickenhöfer werden die Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft nachgeholt, da beide nicht erscheinen konnten. Seit 20 Jahren ist Michael Huft in der Einsatzabteilung und seit 15 Jahren gilt dies für Christian Henkel-Strieder. Sie erhielten entsprechende Nadeln in Gold und Silber.

In seinem Jahresbericht blickte der Vorsitzende noch einmal auf die wichtigsten Ereignisse zurück, in dessen Mittelpunkt der Um- und Anbau an das Gerätehaus gestanden habe. Die neuen Räume wurden bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt. Das Osterfeuer im vergangenen Jahr sei wohl das letzte gewesen, da die Besucherzahlen ständig zurückgegangen seien. Dem gegenüber stand ein leichter Zuwachs bei der Mitgliederzahl auf jetzt 159. Eine Radtour, Jahresabschlussübung und Besuche von Feuerwehrfesten rundeten das Vereinsgeschehen ab.

Wehrführer Klaus-Dieter Briel berichtete über die Einsätze und Übungen. Bei 20 Einsätzen, darunter mehrere Großbrände (Ante-Holz, Grillhütte Dodenau), Verkehrsunfällen zum Teil mit in Fahrzeugen eingeklemmten Personen, aber auch fünf Fehlalarmen, seien 426 Personalstunden geleistet worden. Außerdem übte die 29 Mitglieder starke Einsatzabteilung 19-mal und verbuchte dabei noch einmal 257 Stunden.

(no)

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