Frankenberger Bauamt hat Zustandsbericht verfasst

Kataster weist Schäden an Straßen aus

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Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro sind erforderlich, um das Straßenbauprogramm abzuarbeiten. 18 Straßen müssen grundhaft saniert werden, davon sechs in den Stadtteilen. Zwei Straßen werden schon 2013 erneuert. Grafik: WLZ-FZ

Frankenberg - Den Zustand der Straßen in der Kernstadt und in den Frankenberger Stadtteilen hat das Bauamt in einem Kataster klassifiziert. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Mehrere Millionen Euro sind erforderlich, um die Schäden zu beheben. Bei 18 Straßen ist sogar eine grundhafte Erneuerung erforderlich.

Bei diesen 18 Straßen sind die Schäden so gravierend, dass sie inklusive des Unterbaus neu hergestellt werden müssen. Aktuell sind die Bagger in der Berliner Straße in der Kernstadt und in der Landgraf-Friedrich-Straße in Friedrichshausen im Einsatz. Investitionssumme laut Haushaltsansatz: rund 750000 Euro.

Langfristige Planung

Für das Haushaltsjahr 2014 weist das Straßenkataster drei grundhafte Erneuerungen aus, wobei die endgültige Entscheidung darüber die Stadtverordneten erst im Zuge der Haushaltsberatungen treffen. Unklar ist deshalb auch die Höhe der Investitionen. Geplant sind Arbeiten in der Auestraße, vom Abzweig Röddenauer Straße bis zur Berleburger Straße, der letzte Bauabschnitt der Bahnhofstraße sowie die Erneuerung der Fußgängerzone (Neustädter Straße und Ritterstraße).

Das Straßenkataster weist für 2015 bis 2017 weitere 13 zu sanierende Straßen aus, sieben in der Kernstadt (siehe Grafik), fünf in den Stadtteilen: Hermesstraße in Haubern (2016), Huteweg in Wangershausen (2015), Hainer Weg (2016) und Feldstraße (2017) in Röddenau, Thoracker in Schreufa (2015) und Weiberweg in Viermünden (2017).

Zwei DIN-A4-Seiten lang ist die Liste der Straßen, bei denen das Bauamt einen Unterhaltungsbedarf ausgemacht hat: sprich, bei denen Risse saniert, eine neue Decke aufgebracht oder eine Teilsanierung erforderlich ist. Für die Unterhaltung der Straße geben die Stadtverordneten jährlich einen Pauschalbetrag von rund 200000 Euro im Haushalt frei. Und dieser Betrag wird laut Kataster auch einige Jahre erforderlich sein, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Die Arbeiten in den Stadtteilen summieren sich auf 220000 Euro, für die Kernstadt ist ein Unterhaltungsaufwand von rund 926000 Euro erforderlich, rechnet das Stadtbauamt vor. (rou)

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