Musikalischer Neujahrsempfang der Stadt

(K)Eine leichte Kompanie für Frankenau – Bildergalerie

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Kommandeur Holger Schmör, Bürgermeister Björn Brede (vorne v.l.), Hauptmann Christian Thalheim und Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck (hinten v.l.) unterzeichnen die Patenschaftsurkunde.

Frankenau - Der musikalische Neujahrsempfang von Frankenau hatte einen ganz besonderen Programmpunkt: Die Stadt hat offiziell die Patenschaft für die fünfte Kompanie des Frankenberger EloKa-Batailllons übernommen. Laut Kommandeur Holger Schmör ist das nicht gerade die einfachste Kompanie.

Vor mehr als eineinhalb Jahren hat die Stadt Frankenau sich um eine Patenschaft beim Bataillon für Elektronische Kampfführung in Frankenberg beworben - am Samstag ist dieses Anliegen in die Tat umgesetzt worden. Im feierlichen Rahmen des musikalischen Neujahrsempfangs haben Bürgermeister Björn Brede, Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck, Kommandeur Holger Schmör und Hauptmann Christian Thalheim die Urkunden für die Patenschaft unterzeichnet.

Zwischen unterhaltsamen Kinderliedern und einem schmissigen Marsch sind die fünfte Kompanie und die Stadt einen großen Schritt aufeinander zugegangen. „Soldaten leben in unserer Nachbarschaft“, sagte Brede. „Sie sind unmissverständlich ein Teil unserer Gesellschaft.“

„Ich hoffe, Sie wissen, wen Sie sich da einkaufen“, sagte Schmör mit einem Lachen. Die fünfte sei seine „leichte“ Kompanie, Teile von ihnen sind Fallschirmspringer. „Sie müssen innerhalb von 72 Stunden in jedem Land dieser Welt einsatzbereit sein“, erklärt Schmör. „Damit haben Sie keine leichte Kompanie bekommen.“

Während des Empfangs kündigte Bürgermeister Björn Brede für die anstehende Bürgermeisterwahl auch seine erneute Kandidatur an. Er lobte zudem, dass die Politiker der Stadt die Schulden von 10 Millionen auf 6 Millionen gesenkt haben.

Hauptakteure des Abends waren die Musikgruppen der Stadt. Die Frankenauer Gruppen haben sich am Samstagabend ein Stelldichein gegeben und ihre Vielfältigkeit präsentiert. Die Eröffnung übernahm der Frankenauer Posaunenchor mit der Intrade vom Stadtpfeifer Johann Pezelius. Zwei kontrastierende Gruppen spielten in dem Doppelchor „In dir ist Freude“. Der Schulchor der Kellerwaldschule unterhielt mit dem lustigen Stück „Hab` ne Tante aus Marokko“. Viel Applaus bekamen die jungen, aufgeregten Musiker auch für das Bewegungslied „Im Vogelfutterhaus“. Die Frankenauer Blaskapelle spielte etwa den schmissigen Marsch „Treu zur Heimat“ von Adi Rinner und „Fuchsgraben“ von Karl Vacek – den hat auch Ernst Mosch im Repertoire.

Mehr über die Auftritte der Musikgruppen und die Patenschaft zwischen der Stadt und der fünften Kompanie lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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