Frankenberg

Keine Spur mehr vom 70er-Jahre-Flair

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- Frankenberg (apa). Vom 70er-Jahre-Flair ist nichts mehr geblieben, nur im Treppenhaus 
erinnern noch ein paar Farbreste und die abgewetzten Geländer daran, wie das Hauptgebäude bisher aussah. Der Rest ist praktisch ein Neubau.

Was die sanierte Fassade verspricht, halten die Räume im Inneren des Hauptgebäudes der Beruflichen Schule in der Marburger Straße: Von den alten Strukturen in unverputzten Betonwänden ist nichts mehr zu erkennen. Schulleiter Carsten Placht ist begeistert vom Ergebnis: „Hier kann man professionell arbeiten“, freut er sich. Das gelte nicht nur für die Lehrer: „Wir sind bestrebt, unseren Schülern gute Voraussetzungen zum Lernen zu bieten“, betont Placht.

Und das sei mit der umgebauten und modernisierten Schule möglich. Im Herbst 2009 haben die Arbeiten am Hauptgebäude der Hans-Viessmann-Schule begonnen. Das gesamte Gebäude wurde entkernt, der Innenausbau ist neu: Wände, Fußböden, Decken, Raumaufteilung und Einrichtung der Räume. Dort sind nicht nur neue Möbel, sondern auch neue Technik zu finden. Einige Klassenräume sind mit sogenannten Aktiv-Boards statt Tafeln ausgestattet. Sie werden an Laptop und Beamer angeschlossen. Außerdem haben alle Klassenzimmer an der Decke Anschlüsse für Beamer.

Weitere moderne Technik findet sich im großen Pausenraum, der zugleich als Aula dient: Dort gibt es eine Wand, an der sich heimische Firmen mit Powerpoint-Präsentationen vorstellen sollen. Außerdem sind Monitore für tägliche Informationen im Eingang vorgesehen. Um diese Einrichtung und Ausstattung zu bekommen, hat sich auch die Hans-Viessmann-Schule aus ihrem eigenen Budget beteiligt. Den Großteil der Kosten hat der Landkreis als Schulträger bezahlt – allerdings gefördert durch das Konjunkturprogramm. „Sonst wäre eine so umfassende Sanierung nicht möglich gewesen“, sagt Matthias Bank, stellvertretender Schulleiter.

Auch der Förderer-Verein der Schule ist beteiligt. Baulich hat sich besonders im Erdgeschoss viel verändert: Der Verwaltungstrakt ist neu aufgeteilt worden. Das Sekretariat ist größer und heller, eine Theke trennt die Arbeitsplätze von den Besuchern. Drei Büros und ein kleines Archiv schließen sich an, außerdem gibt es einen Raum, in dem Lehrer sich an Schreibtischen und PC-Plätzen auf den Unterricht vorbereiten können, und ein großes Lehrerzimmer.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 27. Juli.

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