Kellerwald-Uhr: Einweihungs-Termin verschiebt sich

+
Lucia Puttrich

Frankenau. Etwas überrascht war Frankenaus Bürgermeister Björn Brede (SPD), als er in der HNA am Samstag las, dass die neue Kellerwald-Uhr in Frankenau schon im Sommer dieses Jahres eingeweiht werden soll.

„Das Parlament kann aber voraussichtlich erst im Sommer dieses Jahres über das Baurecht beschließen“, berichtigte Brede nun. Mit dem Bau könne erst in den Monaten danach begonnen werden.

Zur Erinnerung: Die ehemalige Hessische Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) hatte noch im Juli 2013 bei der Vorstellung der Pläne für die neue Kellerwald-Uhr davon gesprochen, dass die Einweihung, „sollte alles problemlos verlaufen, im August 2014 gefeiert werden kann“. Auf den Termin hatte die HNA nun noch einmal hingewiesen.

Jetzt gibt es jedoch Verzögerungen, worüber Björn Brede die Stadtverordneten bei der jüngsten Parlamentssitzung informierte. Er berichtete, dass die Ausgleichsmaßnahmen im Sinne des Naturschutzes, die für einen Bau der neuen Kellerwald-Uhr unabdingbar seien, schon Ende vergangenen Jahres seitens des Nationalparkamtes hätten umgesetzt werden sollen. Das passiere nun aber voraussichtlich erst Ende März dieses Jahres.

Der von der früheren Ministerin genannte Einweihungs-Termin kann also nicht eingehalten werden.

Manfred Bauer, Leiter des Nationalparkamtes, betonte gestern gegenüber der HNA, dass die Verzögerungen zentrale Ursachen hätten. „Zum einen müssen die Einwände, die bei der Offenlegung der Planung zum Bau der neuen Kellerwald-Uhr eingereicht worden sind, sorgfältig bearbeitet werden“, sagte er.

Da es sich zudem um keinen normalen, sondern schon um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan handele, der ähnlich zu sehen sei wie ein Bauantrag, müssten erheblich mehr Unterlagen bearbeitet werden. (dau)

Was Nationalparkamt-Leiter Manfred Bauer sonst noch für Gründe für die Verzögerung nennt, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare