Konzert von Clemens Bittlinger

Keltische Klänge für den Advent

Nahmen ihr Publikum mit auf den Weg zu Weihnachten: Jean-Pierre Rudolf (Geige, Mandoline, Flöten), Clemens Bittlinger, (Gesang, E-Gitarre, Ukulele), die Sängerin Lara Herrmann, David Plüss an Keyboard und Akkordeon und am Schlagzeug Helmut Kandert (von links).Fotos: Gerlinde Himmelmann

Frankenberg - "Lasst uns gemeinsam eine musikalische Krippe aufstellen" - dazu animierte Clemens Bittlinger am Mittwochabend die Zuhörer in der vollbesetzten Liebfrauenkirche.

Mit seinem Konzertprojekt „Bilder der Weihnacht“ entführte der bekannte Buchautor und Liedermacher sein Frankenberger Publikum in das Geschehen um Christi Geburt vor mehr als 2000 Jahren. Mit seinen Freunden und Musikern Helmut Kandert (Percussion), Jean-Pierre Rudolf (Geige, Mandoline, Flöten), David Plüss (Keyboard, Akkordeon) und der Sängerin Lara Herrmann faszinierte er schnell die Zuschauer im Gotteshaus mit den Klängen des Celtic Pop.

Unterstützt und begleitet durch eindrückliche Bilder auf der Leinwand übernahmen Bittlinger und Herrmann neben dem ausdrucksstarken Gesang auch Sprechrollen. Sie versetzten sich in Maria und Josef, aber auch in König Herodes oder in die Hirten - einer erfreute besonders mit seinem norddeutschen Zungenschlag. So gelang es Bittlinger, dem Publikum einen Einblick in die mögliche Gedankenwelt der am Weihnachtsgeschehen beteiligten Personen zu vermitteln. Von der anfänglich ängstlichen und zaghaften Maria bis hin zum zynischen und machtgierigen Herodes ließ er die Zuschauer die Geschichte real nachvollziehen.

Von der Geburt zur Flucht

Musikalisch schlugen Bittlinger und Freunde einen weiten Bogen. Ihre Lieder nahmen mit den Weisen im Morgenland ihren Anfang und endeten in der Flucht Marias und Josefs mit dem Jesuskind nach Ägypten. Die Stücke transportierten die Freude der Weihnachtsbotschaft, sei es auf nachdenklich- ruhige Weise, wie auch mit humorvollen, rhythmischen Stücken, die die Zuschauer schnell in ihren Bann zogen und zum Mitklatschen und sogar Mittanzen bewegten.

Mit spielerischer Leichtigkeit gelang es Bittlinger immer wieder, sein Publikum bei zahlreichen Stücken singend miteinzubeziehen und so zu einem Teil des Konzertgeschehens werden zu lassen.

Nach zahlreichen Zugaben und dem aus Bittlingers Feder stammenden und gemeinsam gesungenen Segenslied „Sei behütet“ endete dieses besondere Konzert in der Kirche, das jedem Gelegenheit bot, sich dem Geheimnis um Weihnachten ein Stück weit zu nähern.

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