Frankenberg

Kesper verlässt die Hans-Viessmann-Schule

- Frankenberg (jos). Christian Kesper wird am 29. Januar aus seinem Dienst verabschiedet. Der Leiter der Hans-Viessmann-Schule mit ihren beiden Standorten in Frankenberg und Bad Wildungen geht in die Ruhephase der Altersteilzeit.

Kommissarisch werde der stellvertretende Schulleiter Matthias Bank den Posten als Chef der Beruflichen Schulen übernehmen, erklärte Kesper auf WLZ-FZ-Nachfrage. Das Kultusministerium habe die Stelle zwar bereits vor einiger Zeit ausgeschrieben – „bislang gab es aber noch keine Bewerber“, berichtete Kesper. Eine erneute Ausschreibung sei nun geplant. Ziel sei, dass die Stelle zum Start des neuen Schuljahres im August 2010 besetzt wird.

Kesper war zunächst Leiter der Bad Wildunger Berufsschule. Als im Jahr 2002 die Berufsschule der Badestadt mit der Frankenberger Berufsschule zur „Hans-Viessmann-Schule“ fusionierte, übernahm Kesper die Gesamtleitung.

Nach Informationen von WLZ-FZ hatte die Kreishandwerkerschaft im Zusammenhang mit Kespers Eintritt in den Ruhestand angeregt, die Hans-Viessmann-Schule mit den Beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen zu fusionieren. Dieser Vorschlag sei allerdings vom Tisch, erklärte Kesper auf Nachfrage. Der neue Schulentwicklungsplan sehe das in keiner Form vor. Gewollt sei vielmehr eine enge Zusammenarbeit. Und die bestehe bereits – etwa beim Projekt „Hessen-Campus“.

An der Hans-Viessmann-Schule gibt es am Standort Frankenberg fünf Abteilungen, in denen jeweils Vollzeit- und Berufsschule angeboten werden. Das Fachabitur können die Schüler mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaft und Verwaltung oder Bautechnik erlangen. Was die Ausbildungsberufe angeht, deckt die Viessmann-Schule ein riesiges Spektrum ab, das von Industriemechanikern über Fachinformatiker und Bankkaufleute bis hin zu Tischlern reicht. 1140 junge Leute besuchen die Berufsschule und sind im Schnitt anderthalb Tage pro Woche dort, 500 Jugendliche besuchen Vollzeitschulformen – unterrichtet werden sie von etwa 80 Lehrern. Zweiter Standort mit etwa halb so vielen Schülern und Lehrern ist Bad Wildungen.

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