Grätschen ohne Bammel: Kicker aus Dodenau erhalten Rasenplatz

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Ortstermin auf dem Hartplatz: Im Juli 2013 informierten sich (von links) Herbert Battenfeld (TSV Dodenau), der frühere Bürgermeister Horsel und Stefan Waßmuth.

Dodenau. Für 143.000 Euro will der TSV Dodenau einen Rasenplatz „Auf der Hardt", rechts neben dem Aschenplatz, bauen. Die Stadt wird dieses Projekt mit 15.000 Euro unterstützen.

Das haben die Ausschüsse einstimmig empfohlen.

Die Fußballer des TSV Dodenau kicken seit Jahrzehnten auf einem Hartplatz - was bei Stürzen und Zweikämpfen durchaus schmerzhaft ist. Den Antrag zum Bau eines Rasenplatzes begründen die beiden TSV-Vorsitzenden Klaus-Peter Müller und Herbert Battenfeld auch mit rund 80 Jugendlichen aus dem oberen Edertal, die in Dodenau kicken.

„Das Finanzierungskonzept ist nachvollziehbar. Der Kunstrasenplatz in Battenberg wird auch auf diese Art gefördert“, sagte Rüdiger Weiß (CDU). „Der Ortsbeirat unterstützt dieses Vorhaben“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Stein. Er erinnerte daran, dass auch in Dodenau zunächst ein Kunstrasenplatz geplant war.

Schwere Belastung für Verein 

„Das wird aber eine schwere Belastung für den Verein“, gab der Fraktionschef der BLLFB, Robert Paulus, zu bedenken. Auch an die Folgekosten müsse man denken: „Das wird der 17. Sportplatz im Oberen Edertal“, sagte Paulus.

Heute sei es für Fußballer nahezu „inakzeptabel“, auf einem Hartplatz zu spielen, merkte Dietmar Weber (BLB) an. Auf seine Frage, ob man über einen Umbau des Hartplatzes zu einem Rasenplatz nachgedacht habe, antwortete Jens-Ulrich Schmidt (SPD), dass ein solcher Umbau noch erheblich teurer würde.

Darüber hinaus würde man einen Hartplatz verlieren, der heute im Winter oder bei schlechtem Wetter als Ausweichplatz dient.

Ebenso wie den städtischen Zuschuss über 15.000 Euro befürworteten die Battenberger Ausschussmitglieder auch die Einziehung eines Weges sowie eine erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes. (off)

Quelle: HNA

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