Kinder aus allen Stadteilen sollen Frankenauer Schule besuchen

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Die Kellerwaldschule Frankenau.

Frankenau. Die Mitglieder des Arbeitskreises Schule der SPD-Kreistagsfraktion wollen sich dafür einsetzen, dass die Grundschüler aus Altenlotheim durch eine Änderung der Schulbezirksgrenzen ab dem Schuljahr 2013/2014 der Kellerwaldschule in Frankenau zugeordnet werden.

Bislang besuchen die Altenlotheimer Kinder die Ederseeschule in Herzhausen. „Wir sollten das jetzt so machen und haben gar keine andere Wahl“, betonte Günter Schmitt vom Arbeitskreis am Schluss eines Informationsbesuches in der Frankenauer Schule, wo sich die Gruppe einen Eindruck von der Situation und den Räumlichkeiten verschaffte.

Wenn man sich die Zahlen genauer ansehe, könne die Kellerwaldschule zwar „als noch gesund“ eingestuft werden, dies könne sich aber in naher Zukunft durch zurückgehende Schülerzahlen schnell ändern.

Auch die Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel betonte, Hauptziel sei es, dass in jeder Gemeinde eine Schule bestehen bleibe. Sinnvoll sei es außerdem, auch Louisendorf dem Schulstandort Frankenau zuzuordnen: „Die paar Kinder aus Louisendorf machen den Kohl weder in Geismar noch in Frankenau fett“, meinte Günter Schmitt.

Zuvor hatten Schulleitung und Kollegium der Frankenauer Kellerwaldschule dargelegt, warum sie eine Schulbezirksänderung zugunsten von Frankenau begrüßen würden: „Hierdurch werden unsere Schülerzahlen auf solidem einzügigem Niveau stabilisiert und so die Klassengrößen sinnvoll genutzt“, hob Schulleiterin Susanne Weber hervor.

Ein noch wichtigeres Argument sei jedoch der pädagogische Aspekt, vor allem im Hinblick auf den Übergang der Kinder vom Kindergarten zur Grundschule. „Dadurch, dass hier vor Ort nur eine Schule und eine Kindertagesstätte zusammenarbeiten, können wir die vom Hessischen Kultusministerium geforderte Kontinuität von Erziehung und Bildung vorbildlich umsetzten“, betonte Susanne Weber. (bs)

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Quelle: HNA

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