Frankenberg: Sternsinger sammeln Spenden für Kinderhilfsprojekte

Kinder helfen Kindern mit Gesang

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- Frankenberg/Burgwald (gl/pk). „Christus mansionem benedicat“: Die Sternsinger waren im Frankenberger Land unterwegs und haben wie in jedem Jahr Häuser gesegnet.

Es ist ein schöner Brauch und eine gute Tat: Alljährlich gehen im Januar deutschlandweit tausende Kinder als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleidet von Haus zu Haus, singen, versehen die Eingangstüren mit der lateinischen Abkürzung für „Christus segne dieses Haus“ und sammeln Geld für einen wohltätigen Zweck.

Auch im Frankenberger Land waren am Freitag die drei Könige am gleichnamigen Tag unterwegs – gleich in mehrfacher Ausführung. Insgesamt 15 Kinder aus Frankenberg, Burgwald und Ernsthausen nahmen am Sternsingen teil und schrieben mit weißer Kreide die Segnung „20*C+M+B+12“ über die Eingangstüren. An Türen mit Plastikrahmen brachten sie einen Aufkleber mit der Segnung an.

Mehr als hundert Haushalte aus den drei Orten erwarten am Samstag und Sonntag im Laufe des Tages den Besuch der jungen Könige, um sich den Segensspruch erneuern zu lassen. Dafür bitten die jungen Sänger die Hausherren um eine kleine Spende. Das Geld ist für Kinder in rund 3000 verschiedenen Projekten weltweit gedacht. Für die Sternsinger stehen in diesem Jahr die Kinderrechte in Nicaragua im Vordergrund der Sammelaktion, wie Regina Galba erklärt. Sie begleitet die Sternsinger aus Burgwald und Ernsthausen.

Die „Sternsinger“ sind eine Aktion des Kindermissionswerks und weltweit die größte organisierte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Das Motto des diesjährigen Sternsingens lautete „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 7. Januar.

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