Pflaster für Flecki: Kinder brachten ihre Tiere zur Teddy-Klinik

Frankenberg. Ganz vorsichtig bewegt Teddy-Doktor Antonia Bartetzko den Arm vom Kuschelhund Flecki hin und her. „Tut das Flecki weh?“, fragt sie Noel, der seinen Hund in die Teddy-Klinik in der Ederberglandhalle gebracht hat.

„Sein Arm ist gebrochen, er ist hingefallen“, sagt Noel.

Zum dritten Mal boten über 20 Studenten der Medizin und Pharmazie der Philipps-Universität Marburg zusammen mit dem Lions-Club, der Stadt Frankenberg und dem Roten Kreuz, die Teddyklinik an. „Wir wollen den Kindern die Angst vorm Arztbesuch nehmen“, sagt Teddy-Doc Marie-Luise Rübsam. Und das gelingt.

Mit viel Feingefühl kümmerten sich die Medizin- und Pharmziestudenten um die großen und kleinen Verletzungen von Hasen, Schlangen, Hunden und anderen Kuscheltieren.

„Wir haben gespielt und dann hat sich Flecki verletzt“, erklärt Noel der Ärztin Antonia Bartetzko. Sie leuchtet Flecki in die Ohren, den Mund und hört ihn anschließend mit einem Stethoskop ab. „Willst du ihn auch abhören, das Herz klingt dann so, bum, bum, bum, bum“, erklärt sie Noel. Er zeigt keinerlei Scheu und setzt sich das Stethoskop auf. Auch die anderen Studenten gehen so vor. Sie erklären jeden Schritt bei der Untersuchung, fragen, ob die Kinder schonmal beim Arzt waren.

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Von Max Holscher

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA/Holscher

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