Festgottesdienst am 15. Juni zur Wiedereinweihung geplant

Kirchensanierung ist fast abgeschlossen

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Der Kirchenvorstand, Pfarrer Heinrich Giugno (xxxx. von links) und Vertreter beteiligter Baufirmen verschafften sich einen Überblick über den Stand der Sanierung in der Kirche eine Woche vor der Wiedereinweihung. Foto: Andrea Pauly

Frankenau-Allendorf - Die letzten Arbeiten stehen noch aus: Die Luftgitter in der neuen Sakristei fehlen noch, ebenso wie die Bänke im Kirchenraum. Doch der Wiedereinweihung morgen in einer Woche steht nichts mehr im Wege.

Die Sanierung hat zwar länger gedauert als anfangs geplant – doch dafür gab es keine bösen Überraschungen oder schwerwiegenden Probleme bei der Sanierung und Restauration des Gotteshauses. Am nächsten Sonntag soll es feierlich wieder eingeweiht werden.

Bis dahin ist jedoch noch einiges zu tun: Die Böttner-Orgel aus dem Jahr 1966 wurde gereinigt und muss nun noch gestimmt werden, die Bänke werden derzeit gestrichen und stehen noch nicht wieder an ihrem Platz. Die Heizungsanlage muss noch angeschlossen, kleine Fehler an den Wänden mit Farbe überdeckt werden.

Und ein wichtiges Element fehlt noch: Der Spruch, der den Bogen in der Wand zwischen Kirchenschiff und Chor schmücken wird: „Ich bin bei euch alle Tage“ soll dort künftig in anthrazitfarbenen Buchstaben stehen. Insgesamt zwölf Firmen aus der näheren Umgebung haben an der Sanierung mitgearbeitet. In den vergangenen Wochen haben sie sich vor allem mit der Farbgebung des Gotteshauses befasst: Kanzel, Bänke und Podeste wurden gestrichen, ebenso die Holztreppe zur Empore. Dabei orientierten sich die Maler an den ursprünglichen Farbmustern: ein grünliches Grau, ein gedecktes Rot und cremefarbene Töne bestimmen das Bild in der Allendorfer Kirche. Außerdem wurden neue Holzpodeste angefertigt, auf denen die Kirchenbänke stehen werden.

Ganz neu ist die kleine Sakristei neben der Eingangstür, hinter deren Wänden die Technik und überzählige Stühle verdeckt werden. Während die Allendorfer den Kirchenraum weiterhin mit den schlichten, alten Lampen beleuchten, sind neue, dazu passende Wandlichter für die Empore hinzugekommen. Für die Sanierung der Allendorfer Kirche sind 200.000 Euro veranschlagt. Das Gros der Kosten trägt die Landeskirche. Die Gemeinde musste einen Kredit über 15.000 Euro aufnehmen. Besonders dankt Pfarrer Heinrich Giugno den Gemeindegliedern: Sie haben bereits knapp 14.000 Euro für die Sanierung ihres kleinen Kirchleins gespendet.

Der Festgottesdienst zur Wiedereinweihung findet am Sonntag, 15. Juni, ab 14 Uhr in der Kirche zu Allendorf statt. Im Anschluss lädt der Kirchenvorstand zu Kaffee und Kuchen auf dem Hof Wagner direkt gegenüber der Kirche ein.

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