120 Gäste erlebten Musik, Tanz und Unterhaltung im Dorfgemeinschaftshaus

Kirmes mit viel Klamauk

Tanz der Landjugend: Die Landjugend Haubern, hier mit Thomas Schmidtmann und Carolin Hochgrebe, führte bei der Schepperlingskirmes bereits die Tänze auf, die sie auch beim Volkstanzturnier in Reddighausen präsentieren wird. Fotos: Freitag

Haubern. Zum mittlerweile 273. Mal fand die traditionelle Schepperlingskirmes in Haubern statt. Wie jedes Jahr gingen am Samstagmorgen, trotz teils kräftigen Regens, die unerschütterlichen Kirmesburschen und Kirmesmädels durchs Dorf und luden zur Kirmes ein – die wurde diesmal vom neuen Wirt Dieter Lang ausgerichtet. Fürs Programm sorgten die Hauberner Vereine, 120 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Umzug für den Nachwuchs

Nach dem Martinsumzug für die Kleinen folgte dann ab 20 Uhr ein bunter Abend mit Sketchen, Tänzen und Vorträgen. Die Hauberner Landjugend eröffnete nach der Begrüßung durch Armin Hesse den Abend. Sie tanzten den Rühler Springer und die bunte Polka. Diese Tänze wird die Hauberner Landjugend auch beim Volkstanzturnier am Samstag, 24. November, in Reddighausen präsentieren. Dieter Mütze erklärte in seinem Sketch „Bericht aus der Kirche“, dass man manche Sätze nicht falsch verstehen dürfe. So heiße es nicht „Jesus, meine Kuh frisst nicht“, sondern „Jesus meine Zuversicht“ – von solchen Verwirrungen gab es einige Beispiele.

Es folgten Monika Mütze und Johannes Frank mit einem „Sketch im Theater“. Mit einem Fernglas erkundete das Paar erst einmal, wer alles noch so die Vorstellung besucht und erzählte dann einige Anekdoten über die jeweiligen Personen. Es folgte eine kurze Pause, in der die Band „Twenty One“, die für die stimmungsvolle Musik an diesem Abend zuständig war, zum Tanz spielte. Guten Anklang fand auch der Auftritt einiger Landfrauen, die einen schwarz-weiß Tanz präsentierten. Der nächste Sketch handelte von einem Arzt und einer Patientin, gespielt von Vinzenz Günst und Edith Hartman. Die „Dorfnachrichten“ präsentierte Armin Hesse in bewährter Weise.

Parodie auf Bernd Stelter

Zu später Stunde folgte dann noch ein Auftritt von Guido Berghöfer mit den „Ladies“ Kerstin Wolski, Diana Walter, Sandra Michel und Claudia Ochse-Pärnt. Berghöfer parodierte das Lied „Männer über 50“ von Bernd Stelter. Die Ladies gaben ihre Kommentare zu Männern über 30, 40, 50.

Auf Bitte des Publikums nach einer Zugabe gab es dann noch das „Wiesn“-Lied „Fürstenfeld“ des Trios S.T.S. Bis in die frühen Morgenstunden ging es noch weiter mit Musik und Tanz.

Von Ariane Freitag

Quelle: HNA

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