Kita Frankenau: Eltern zahlen jetzt für tatsächliche Nachmittagsbetreuung

Frankenau. Seit einigen Wochen ist es in Kraft, und im Mai des kommenden Jahres will man das erste Mal Bilanz ziehen: In der Kindertagesstätte in Frankenau, die zu 85 Prozent von der Stadt und zu 15 Prozent von der Kirchengemeinde getragen wird, gibt es seit dem 1. November ein neues Zeitenmodell.

„Wir sind auf ein 2-Zeiten-Betreuungsmodell gegangen“, berichtet Stadtrat Harald Schäfer, der auch Vorsitzender der Kindergartenkommission in Frankenau ist.

Und Bürgermeister Björn Brede betont: „Der Beschluss wurde von Stadt, evangelischer Kirchengemeinde und Eltern gemeinsam gefasst.“ Der Rathaus-Chef erinnert daran, dass Frankenau seit einem Jahr Schutzschirmkommune ist und man daher auch in allen Bereichen nach Sparpotenzialen suchen muss. Das vorherige Betreuungsmodell sei etwas kostenintensiver gewesen als das jetzige. Allerdings habe man nun auch ein flexibleres Angebot in der Kindertagesstätte geschaffen.

Wie dieses im Detail aussieht, erläutert Harald Schäfer: „Die Kita hat jetzt zwar nicht mehr von 7 bis 17 Uhr geöffnet, sondern nur noch von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr – wir haben also eine Stunde einsparen können. Allerdings werden die Beiträge nun auf Basis des tatsächlichen Aufenthalts des jeweiligen Kindes berechnet“, sagt der Stadtrat. „Wenn ein Kind also beispielsweise nur zwei Tage pro Woche nachmittags betreut wird, zahlen die Eltern auch wirklich nur für diese zusätzlichen Zeiten." Die Eltern könnten demzufolge die Nachmittagsbetreuung für ihr Kind flexibel gestalten. Beim vorherigen Modell hätten die Eltern immer für die komplette Woche zahlen müssen, unabhängig davon, ob sie ihr Kind an einem oder an mehreren Nachmittagen selbst betreuten. (dau)

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Quelle: HNA

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