Corona-Krise

Kitas zu: Frankenberger Eltern müssen vorerst weiter zahlen

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Kindertagesstätte - Symbolbld

Wegen der Sorge vor weiteren Ansteckungen durch das Coronavirus wurden Schulen und Kindergärten geschlossen. Bedeutet das, dass die Eltern auch keine Kindergartengebühren mehr bezahlen müssen?

Wir haben für einige Kitas nachgefragt. „Die Eltern müssen vorerst weiter zahlen“, sagt beispielsweise Wolfgang Danzeglocke von der Frankenberger Stadtverwaltung. Abgesehen von Essens- und Bastelgeld, das nicht mehr erhoben oder sogar erstattet werde, müssten die Eltern weiterhin ihren Beitrag leisten – bis zu einer anderen Entscheidung der politischen Gremien. 

Danzeglocke verweist in diesem Zusammenhang auf die geltende Regel, dass Jungen und Mädchen ab dem Alter von drei Jahren in Frankenberg nicht nur sechs, sondern sieben Wochenstunden kostenfrei betreut werden. Eine Ganztagsbetreuung kostet 53 Euro. Die letzten zwölf Monate vor der Einschulung sind dann für die Eltern halbtags kostenfrei (Bambini-Regelung). 

Für Kinder zwischen zwei und drei Jahren zahlen die Eltern in Frankenberg einen Kostenbeitrag von 100 Euro im Monat für die Halbtags- und 150 Euro im Monat für die Ganztags-Betreuung. Die Bastel- und Essensgeld-Regelung gilt laut Danzeglocke für den Verbund aller Frankenberger Kindergärten, also den katholischen Kindergarten, die beiden evangelischen Kindergärten Linnertor und Schwalbennest, den Lebenshilfe- und den DRK-Kindergarten sowie die drei städtischen Kindertagesstätten in Geismar, Schreufa und Röddenau. Die von den Eltern erhobenen monatlichen Beiträge weichen bei den genannten Kitas teilweise ab. 

„Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau arbeitet gerade an einer Lösung. Ich denke, wir werden in der nächsten Woche Informationen zur weiteren Vorgehensweise bekommen“, antwortete Michaela Ackermann, hauptberufliche Mitarbeiterin im Battenfelder Kirchenbüro, auf unsere Frage nach den Kita-Gebühren. Das gemeinsame Kirchenbüro koordiniert auch Aufgaben der evangelischen Kindertagesstätten im Oberen Edertal. 

Die Stadt Korbach habe dazu noch keine Entscheidung getroffen, sagt Büroleiter Ralf Buchloh. Ohnehin sei ein großer Teil der Eltern von den Gebühren befreit

Quelle: HNA

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