Kläranlage: Neubau kostet 3,3 Millionen Euro

Gemünden. Es ist eine gewaltige Summe für Gemünden: 3,3 Millionen Euro kostet nach Schätzung der Bau einer neuen Kläranlage für die Wohrastadt.

Der Magistrat empfiehlt den Stadtverordneten, trotz angespannter Finanzlage das Projekt anzugehen und auf dem Gelände der bisherigen Kläranlage eine neue zu bauen.

Das Thema wird die Parlamentarier in ihrer Sitzung am 25. August beschäftigten – und angesichts der Belastungen für die Bürger wohl auch die Gemüter erregen.

„Wir kommen um die Investition aber nicht herum“, macht Gemündens Bürgermeister Frank Gleim deutlich. Die Anlage liefere schon lange nicht mehr die geforderte Qualität.

Wie die Finanzierung erfolgen soll – ob über einen Beitrag zu den Baukosten oder über die Abwassergebühren – diese Frage müsse mit den Menschen besprochen und vom Parlament entschieden werden.

Der Zeitraum, in der das Land Hessen den Kläranlagenbau mit hohen Förderquoten unterstützte, ist abgelaufen, was Bürgermeister Gleim bedauert. Unklar ist aber, ob Gemünden eine solche Förderung für ein solches Projekt bekommen hätte, wenn der Neubau früher angegangen worden wäre.

Nun muss die Stadt mehr als drei Millionen Euro selbst stämmen. Dabei steht der Etat schon unter besonderer Aufsicht des Landkreises. Da der Bau einer neuen Kläranlage aber eine kommunale Pflichtaufgabe ist, ist der Bürgermeister Gleim zuversichtlich, dass die Kommunalaufsicht die Investition genehmigen werde.

Sicher ist wohl, dass das Thema nach der Sommerpause in Gemünden für Diskussionen sorgen wird.

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Quelle: HNA

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