Jugendorchester des Battenberger Musikzugs trat in der Battenfelder Kirche auf

Von der Klassik zur Moderne

Premiere: Erstmals gab das Jugendorchester des Battenberger Musikzugs ein Konzert in einem Gotteshaus. Foto: Strieder

Battenfeld. Zum ersten Mal gab das Jugendorchester des Battenberger Musikzugs ein Konzert in einer Kirche. Anlass war der Abschluss des ersten Bauabschnitts zur Sanierung des alten Battenfelder Gotteshauses, dessen größter Teil um 1200 gebaut wurde.

So spannten die jungen Musiker, die erstmalig öffentlich von Julian Materna dirigiert wurden, einen weiten Bogen durch die Instrumentalmusik mit ihrem Streifzug von der Klassik zur Moderne. Einige Titel hatten deutliche Bezüge zum christlichen Glauben.

Das Orchester begann mit „Sanctus“ (Heilig, Heilig) aus der Feder von Franz Schubert. Zum Genießen der Musik in allen ihren Facetten forderte das Stück des österreichischen Komponisten Thomas Doss „Enjoy the music“ auf. Felix Staub glänzte mit einem Solo im Stück „Ballad“ des belgischen Komponisten Jan Hadermann aus 1984.

Erinnerungen an Michael Jackson weckte das junge Orchester mit „Heal the world“. Dem legendären Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart war „the young Amadeus“ als Arrangement von Jan de Haan gewidmet. „A day of hope“ („Ein Tag der Hoffnung”) nach Fritz Neuböck begann mit einer erwartungsvollen Trompetenfanfare. Diese Fanfaren der Einleitung erklangen noch einmal in kurzen Zitaten, ehe das Werk majestätisch und hoffnungsvoll als optimistisches Werk für Frieden und Gerechtigkeit zu Ende ging. Beeindruckend war der „Cornfield rock“ von Jacob de Haan ebenso wie die festliche Hymne „Highland Cathedral“ als fulminantem Abschluss.

Die Musikfreunde im vollbesetzten Gotteshaus spendeten lange anhaltenden Applaus, so dass die jungen Musiker nicht um eine Zugabe herumkamen. (ed)

Quelle: HNA

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