Bürgermeisterwahl findet 2018 statt

Klaus Friedrich will Chef im Korbacher Rathaus bleiben

Will weiter Chef im Korbacher Rathaus bleiben: Bürgermeister Klaus Friedrich (parteilos) wirft bei der Wahl, die voraussichtlich am 28. Oktober stattfindet, erneut seinen Hut in den Ring. 

Korbach. Klaus Friedrich strebt eine vierte Amtszeit als Bürgermeister in Korbach an. Gewählt wird voraussichtlich im Herbst 2018, möglicherweise mit der Landtagswahl am 28. Oktober.

„Unsere Stadt ist mir wichtig, weil mir die Menschen am Herzen liegen. In den zurückliegenden 17 Jahren hat mir meine Tätigkeit viel Spaß und Freude bereitet“, sagt Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich und betont zugleich, dass er bei der Wahl in diesem Jahr auf jeden Fall wieder antreten werde, um weiter Verwaltungschef in der Kreis- und Hansestadt zu bleiben.

„Gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen und allen engagierten Bürgern ist es gelungen, unsere Stadt prosperierend, zukunftsorientiert und positiv zu entwickeln. Dieses Konzept würde ich gerne weiterdenken und fortführen“, sagt der 57-Jährige.

Es gehe unter anderem darum, die ärztliche Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen, die Innenstadt weiterzuentwickeln und ganz allgemein die Lebensqualität in der Kernstadt und ihren Ortsteilen zu verbessern. „Dafür brauchen wir auch in Zukunft offene Gespräche und den Willen, tragfähige Lösungen zu finden sowie den Mut, um neue Wege einzuschlagen. Dafür bedarf es Leidenschaft. Und mit dieser Leidenschaft möchte ich auch in den nächsten sechs Jahren für die Menschen da sein“, so Friedrich. Es gebe noch zahlreiche Dinge und Vorstellungen, wie sich die Stadt zukünftig entwickeln könne und müsse. Dazu wolle er maßgeblich beitragen.

„Ich brenne noch, bin heiß und es kommen mit Sicherheit eine Vielzahl von Aufgaben auf uns zu, denen ich mich gerne mit voller Kraft widmen will.“

Friedrich weist darauf hin, dass er nicht nur mit dem Amt, sondern auch im Amt gewachsen sei. „Das liegt natürlich auch an den Kenntnissen der Zusammenhänge, die man sich aneignet. Wichtig sind zudem die Begegnung mit den Menschen und das Wissen darüber, was sie vor Ort bewegt.“

Dass er mit Blick auf die bevorstehende Bürgermeisterwahl einen oder mehrere Gegenkandidaten bekommt, damit rechnet Friedrich. „Das System sieht nicht grundsätzlich einen Alleinkandidaten vor und das ist auch richtig so. Die Demokratie lebt davon, dass der Bürger eine Auswahl hat“, sagt der Verwaltungschef. Er gehe mit viel Respekt und Demut gegenüber dem Wähler in die Bürgermeisterwahl. „Ich werde um jede einzelne Stimme kämpfen.“

Die Entscheidung, erneut zu kandidieren, habe er nach Rücksprache mit seiner Frau getroffen. „Sie unterstützt mich dabei“, sagt der Amtsinhaber. 

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