Broschüre über Liebfrauenkirche

Kleinen Kirchenführer neu aufgelegt

Frankenberg - Von der Geschichte der Liebfrauenkirche bis zur Beschreibung der Orgel, der in der fünften Auflage erschienen Kirchenführer fasst die wichtigsten Informationen über das gotische Gotteshaus zusammen. Die Broschüre ist zum Preis von drei Euro zu erwerben.

„Von welcher Richtung man sich Frankenberg auch nähert, immer wird der Blick - weil sie die Stadt überragt - von der Liebfrauenkirche angezogen“, schreibt Pfarrer Christoph Holland-Letz in seinem Vorwort des kleinen Kirchenführers, der allen Besucher dabei helfen soll, „etwas über die historischen Hintergründe und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge der Liebfrauenkirche und ihrer Einrichtung zu erfahren“.

Gemeinsam mit Ilse Schmidtmann hat Pfarrer Holland-Letz die fünfte Auflage der 26-seitigen Broschüre erarbeitet, die ab sofort unter anderem in der Kirche zu erwerben ist: gegen einen Unkostenbeitrag von drei Euro. Der Kirchenführer wurde in einer Auflage von 2500 Exemplaren gedruckt.

Grundlage der neuen mit zahlreichen aktuellen Aufnahmen illustrierten Broschüre, die in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Medienverband in Kassel entstanden ist, waren die inzwischen vergriffenen Heftchen, die ursprünglich Pfarrer Heinrich Balzer und später Pfarrer Heiner Wittekindt für die evangelische Kirchengemeinde herausgegeben haben. Der neue Kirchenführer im Format 21 mal 13 Zentimeter ist etwas größer als der vor zehn Jahre erschienene Vorgänger.

Die Broschüre liefert mehr als nur Informationen aus der Vergangenheit. Sie hilft Besuchern dabei, bei einem Rundgang die Besonderheiten der ab 1286 erbauten Liebfrauenkirche zu erblicken. Auf einer Doppelseite sind unter anderem brillante Aufnahmen der aus dem 13. Jahrhundert stammenden zwölf Buntglasfenster abgedruckt, die Szenen aus der Passion Jesu, Jesu Aussendung der Jünger, Christi Himmelfahrt und Christus als Weltenrichter zeigen.

Ausführlich vorgestellt werden auch die Arbeiten von Tyle von Frankenberg: die drei Figuren „Apostel“, „Johannes der Täufer“ und „Christus“. Auch der Annenkapelle ist ein Kapitel gewidmet, ebenso wie der als Wallfahrtskirche konzipierten Marienkapelle.

Auf der vorletzten Seite ist zur Orientierung ein Grundriss der Liebfrauenkirche mit der Marienkapelle zu sehen, erläutert werden die Maße und die Bauabschnitte. (rou)

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