Wanderweg „Lindenhardt“ wurde mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet

Von Kleudelburg zur Eder

Flott voran: Die Wanderer genossen die schöne Landschaft entlang des Wanderweges Lindenhardt bei Dodenau. Die Strecke wurde am vergangenen Sonntag mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet. Fotos: Schmidt

Dodenau. Vom Wandern können die Dodenauer gar nicht genug bekommen: Der Wanderweg „Lindenhardt“ wurde am Sonntag eingeweiht. Die Strecke wurde mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet.

Nachdem in Dodenau in den vergangenen Monaten ein Grenzgang über vier Etappen stattfand, trafen sich auch diesmal wieder viele Wanderer am Wildgehege. Wer sich für den „Lindenhardt“ die Wanderschuhe schnürte, wurde belohnt: Auf der landschaftlich schönen Strecke kommt man an der Kleudelburg und dem historischen „Hirschstein“, der von einer erfolgreichen Jagd zeugt, vorbei. Auch die Eder als sauberster Fluss Hessens macht den Wanderweg attraktiv.

Doch es war nicht einfach, diesen Weg auszusuchen und zu kennzeichnen. Reinhard Kappes hatte die Route vorgeschlagen und sich als Wanderpate um die Strecke und die Wegbeschaffenheit gekümmert. Über zwei Jahre hat es gedauert, bis alle Interessen – die der Wanderer, der Jagdpächter und der Naturschutzbünde – abgeglichen waren. Jetzt ist die Strecke zwölf Kilometer lang. „Wir mussten kurzfristig noch die Strecke ändern, daher sind es jetzt zwölf statt 16 Kilometer“, erklärte Silvia Fries vom der Ederbergland-Touristik.

Dafür haben es die zwölf Kilometer in sich: Der Weg wurde mit dem deutschen Wandersiegel „Premiumweg“ ausgezeichnet. Von den sieben Extratouren, die in der Umgebung diese Auszeichnung erhielten, hat Dodenau den Vogel abgeschossen: 70 Punkte hat der Weg erhalten – doppelt soviel wie nötig gewesen wären und die höchste Punktzahl.

„Dodenau ist ja für Höchstleistungen bekannt“, scherzte Matthias Schneider, der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Dodenau. Der schöne Wanderweg stärke den Tourismus und werde hoffentlich viele Wanderfreunde anziehen.

Die Wanderer, die den Weg am Sonntag gingen, genossen nicht nur die Landschaft und das tolle Wetter, sondern machten auf der Kleudelburg Rast, um sich dort mit einer Portion kräftigen Eintopfs zu stärken. Heinz Inacker und Manfred Arnold sorgten während des kurzen Aufenthalts mit Schlagzeug und Akkordeon für Stimmung.

Von Verena Schmidt

Quelle: HNA

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