Informativ und amüsant

Kloster-Führung gibt Einblick ins Mönchsleben

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Hier hält Leo Engels mit Gertrud Fleck aus Bad Hersfeld die Klappe am Chorgestühl fest. Der Lärm beim Runterklappen der Sitzfläche störte die Mönche beim Gebet. So entstand der Ausdruck „Halt’ die Klappe!“.

Haina-Kloster. Informativ und amüsant ist eine Führung durch das mittelalterliche Kloster Haina. Die HNA begleitete Leo Engels vom Verein der Freunde des Klosters Haina, der Gruppen in 90 Minuten die Besonderheiten des Bauwerks von europäischem Rang erläutert.

Die Besucher schreiten vom Kirchenschiff in den Chorraum. Im Mittelalter, als die Zisterzienser im Kloster lebten, hätten sie das nicht gedurft. Der Bereich hinter der steinernen Chorschranke war nur den Priestermönchen vorbehalten. Die Priestermönche mussten – so wie es die Regeln des Heiligen Benedikt vorsehen – sieben Stunden am Tag und eine Stunde in der Nacht beten. Da blieb wenig Zeit zum Arbeiten. Wie sollten sie da noch Landwirtschaft und Fischzucht betreiben, um sich selbst zu versorgen? Das war vor allem die Aufgabe der Laienmönche, die mussten zwar auch beten, aber nicht so viel, erläutert Leo Engels. (mab)

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Quelle: HNA

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