Burgwalder Jugendwehr wird 25 Jahre alt

Koch: "Ihr macht tolle Jugendarbeit"

Ehrungen für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung gab es für Stefan Eitzenhöfer und Norbert Csernowits. Es gratulierten – von links: Bürgermeister Lothar Koch, Kreisverbandsvorsitzender Manfred Hankel und Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell.

Burgwald - Daniel Ayora Escandell stellte die Chronik der Jugendfeuerwehr vor, die er zusammengestellt hat.

Seit 1988 gibt es im Dorf eine Jugendfeuerwehr. Am Samstag feierten Jugendliche, Besucher und Ehrengäste das Jubiläum. Auch Ehrungen standen auf dem Programm.

Auf Wunsch der Jugendlichen gründete die Wehr am 20. Februar 1988 mit Unterstützung von Wehrführer Friedrich Bock und Günter Kalinovsky die dritte Jugendfeuerwehr der Gemeinde Burgwald im damaligen Industriehof. „Mitglieder der ersten Stunde“ waren Sonja Stampf, Petra Gaydos, Norbert Csernovits, André Paxian, Torsten und Karsten Geitz, Sabine Stelling, Pamela Domma und Tanja Kopp. Erster Jugendwart wurde Dieter Kalinovsky“ - darüber berichtete der stellvertretende Jugendwart Daniel Ayora Escandell in seiner Chronik.

Breit gefächertes Programm

Seit dieser Zeit bietet die Burgwalder Wehr dem Nachwuchs ein breit gefächertes Programm. Übungen für Wettbewerbe oder für den Einsatzdienst stehen genauso auf dem Programm wie Freizeitangebote vom Schlittschuhlaufen bis zu Ausflügen. Ferienprogramme mit Dorf- und Waldrallyes oder Fahrten bieten die Brandschützer ihrem Nachwuchs ebenso an. Seit 2005 ist der Wettbewerb für Jugendfeuerwehren um den Region-Burgwald-Cup ein fester Bestandteil.

Daniel Ayora Escandell hob einige Ereignisse des vergangenen Vierteljahrhunderts besonders hervor: 2006 wurde ein Wimpel für die Nachwuchsfeuerwehrleute beschafft. 2007 gewannen die Jugendlichen den Geschichtswettbewerb „60 Jahre Frieden“ der Kreisjugendfeuerwehr und erlebten mit ihrem Gewinn einen Ausflug auf die Insel Usedom. 2010 gewann die Gruppe erstmals den Region-Burgwald-Cup, und 2011 waren die Burgwalder bereits zum zweiten Mal Gastgeber des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers. „Bis heute haben zehn Jugendwarte und zahlreiche Helfer die Jugendfeuerwehr unterstützt und ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zur Nachwuchsförderung auf die Beine gestellt“, sagte Ayora Escandell. Bürgermeister Lothar Koch dankte für das große Engagement und die ehrenamtliche Arbeit. „Ihr macht eine tolle Jugendarbeit“, betonte der Rathauschef.

Kreisjugendwart Markus Potthof dankte vor allem denjenigen, die vor einem Vierteljahrhundert die Idee zur Gründung gehabt und sie auch in die Tat umgesetzt hätten. „Aktive Jugendarbeit lohnt sich“, hob Potthof hervor.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Manfred Hankel, verwies auf die beachtlichen Zahlen. Ein Großteil der heute Aktiven stamme aus der Jugendarbeit. Besonders aus diesem Grund sei eine Jugendfeuerwehr auch für die Einsatzabteilung so wichtig.

Neben dem offiziellen Ehrungsteil gab es für die Jugendlichen und Besucher am Gerätehaus auch ein buntes Feuerwehrprogramm. Beim „Dosenspritzen“ konnten Kinder und Jugendliche ihren Umgang mit der Kübelspritze üben. Beim simulierten „Brandlöschen“ versuchten sich zahlreiche Zuschauer auch selbst mal an einem Feuerlöscher.

Mit „im Einsatz“

Höhepunkt für viele Jugendliche war es aber, als ein Feuerwehrmann die Funktion des schweren Schneidgeräts und des Spreizers an einem echten Auto demonstrierte. Die Nachwuchsfeuerwehrleute durften das Rettungsgerät zwar nicht bedienen, aber einfach selbst die Hand mit anzulegen gefiel ihnen sichtlich gut. Abgerundet wurde das Programm durch eine Fahrzeugschau.

Im Rahmen der Ehrungsstunde wurden auch zwei Feuerwehrleute für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft geehrt. Stefan Eitzenhöfer und Norbert Csernovits erhielten aus den Händen von Manfred Hankel, Bürgermeister Lothar Koch und Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande.

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