Mitglieder des Schützenvereins bauten Anlage am Rand des Dorfes

Rengershausen: Königsschießen an neuem Ort

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Die Macher des neuen Schießstandes: (von links) Walter Maurer (amtierender Schützenkönig), Jürgen Landermann, Dieter Kuhnhenn, Jochen Finger, Franz Geretzky (ältestes Vereinsmitglied), Horst Dornseif, Ulrich Geretzky und Helmut Weisker.

Rengershausen. Über die Pfingstfeiertage feiert Rengershausen sein traditionelles Schützenfest – und zwar vom Pfingstsamstag, 11. Juni, bis Pfingstmontag, 13. Juni. Und damit am Pfingstmontag der neue Schützenkönig im idyllischen Nuhnetal ermittelt werden kann, haben die Vereinsmitglieder in den vergangenen Monaten einen neuen Schießstand neben der Schützenhalle gebaut.

Die technische Abnahme ergab keine Beanstandungen: Der neue Stand erfüllt die aktuellen Anforderungen des Deutschen Schützenbundes.

Über den Standort des Schießstandes war im Verein vorher lange überlegt und diskutiert worden. Schließlich fand schon seit 1960 das Königsschießen am alten Schießstand „Im Tiefenbach“ statt. Dann fiel aber die Entscheidung: Der Schießstand wurde insbesondere aus organisatorischen und örtlichen Gründen in die Nähe des Dorfes verlegt: Dadurch können nun auch wieder ältere und gehbehinderte Schützenfreunde das Königsschießen live vor Ort erleben. Auch die Versorgung der Besucher mit Getränken und Essen ist am neuen Standort besser möglich – dafür können die Einrichtungen der Schützenhalle genutzt werden. Dort können auch die sanitären Anlagen genutzt werden.

Der neue Schießstand besteht aus einem Holzturm und einem Kugelfang aus Stahl, der über ein Schienensystem auf eine Höhe von neuneinhalb Metern gezogen werden kann.

Hauptverantwortlich für den Bau des Schießstandes war der Rengershäuser Schießwart und amtierende Schützenkönig Walter Mauer. Zimmerpolier Dieter Kuhnhenn war zuständig für den Bau des Turmes, Ulrich Geretzky sorgte für den ordnungsgemäßen Bau des Kugelfangs.

Viele Arbeitsstunden wurden von diesen Schützenfreunden sowie zahlreichen weiteren Vereinsmitgliedern erbracht, um den Schießstand vor Beginn des Schützenfestes fertigzustellen.

Unterstützt wurde das Bauvorhaben von der Rengershäuser Zimmerei Ludwig und dem Frankenberger Sondermaschinenbau Noll. Ihnen sprach der Vorstand des 1908 gegründeten Schützenvereins Rengershausen mit Vorsitzendem Benjamin Schneider an der Spitze besonderen Dank aus.

Spannende Premiere

Jetzt freut sich Vorsitzender Schneider nicht nur über ein schönes Fest, sondern auch auf einen spannenden ersten Königswettstreit auf der neu errichteten Anlage. (bs)

Quelle: HNA

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