Allendorf und Bromskirchen geben Machbarkeitsstudie in Auftrag

Kommentar: Gemeindefusion im Oberen Edertal wäre rational naheliegend

Das Ortsschild von Allendorf.

Allendorf/Bromskirchen. Die Gemeinden Allendorf und Bromskirchen im Oberen Edertal bilden bereits eine Verwaltungsgemeinschaft. Eine Studie soll jetzt untersuchen, ob eine Fusion Sinn hat. "Rational naheliegend" findet das unser Redakteur Thomas Hoffmeister.

Was soll dabei herauskommen, wenn sich die Gemeinden Allendorf und Bromskirchen zusammenschließen? Allenkirchen oder Bromsdorf? Der Name ist vermutlich das kleinere Problem. Beide Kommunen müssten Opfer bringen und ein Stück Selbstständigkeit aufgeben. 

Rational ist es naheliegend, dass kleine Gemeinden mit 5762 (Allendorf) und 1973 Einwohnern (Bromskirchen) über Synergien nachdenken, anstatt in einer Entfernung von nur zehn Kilometern alles doppelt vorzuhalten: Standesamt, Bauhof, Kassenwesen und auch Bürgermeister. Wenn Verwaltung immer komplizierter und teurer wird, sollte man Aufgaben bündeln. Das ist die Grundidee. Daraus hat sich die gut funktionierende Verwaltungsgemeinschaft Allendorf/Bromskirchen entwickelt. 

Die Chancen stehen gut, dass die Einwohner am Ende „Ja“ zu einer Fusion sagen. Vorbehalte lassen sich ausräumen. Schlauer ist es in jedem Fall, sich freiwillig zusammenzuschließen und noch Zuschüsse dafür mitzunehmen, als darauf zu warten, dass Fusionen par ordre du Mufti von oben angeordnet werden.

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