Premiere am 24. Februar

Komödie Frankenberg probt für ihr neues Kriminalstück von Edgar Wallace

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Krimi statt Komödie: Auf dem Schloss der „seltsamen Gräfin“, so der Edgar-Wallace-Titel, geschehen schreckliche Dinge. Es gibt Drohanrufe, einen Anschlag. Unser Probenfoto zeigt (von links) Harald Rudolph, Sabine Eckel, Holger Kraus, Karlheinz Balz und Maximilian Kaletsch. 

Frankenberg. "Die seltsame Gräfin": So lautet das neue Stück, das die Frankenberger Komödie aufführen wird. Autor ist Edgar Wallace.

Seine Fernsehkrimis wirkten in den 1960er- und 1970er-Jahren in Deutschland wie abendliche Straßenfeger. Der Spruch „Hallo, hier spricht Edgar Wallace“ war einfach Kult. Dass man die Romane des erfolgreichsten aller englischen Krimi-Schriftsteller (1875-1932) auch auf die Bühne bringen kann, hat sich erst in jüngerer Zeit erwiesen.

„Die Theaterfassung ist deshalb für uns so besonders reizvoll“, sagt Harald Hörl, Chef der Frankenberger Komödie, der als Regisseur zurzeit mit seinem Ensemble für das aktuelle Stück „Die seltsame Gräfin“ probt.

Der Premierentermin rückt unerbittlich näher. Am Samstag, 24. Februar, 19.30 Uhr, geht im Foyer der Frankenberger Ortenbergschule der Vorhang hoch.

Nach vielen erfolgreich aufgeführten englischen Kriminalkomödien hat sich das Frankenberger Theaterteam diesmal einen wirklichen Krimi vom Altmeister Edgar Wallace ausgesucht. „Absolut kein Schenkelklopfer, sondern ein Stück mit düsteren, geheimnisvollen Figuren“, verrät Harald Hörl in der Probenpause.

Und er deutet die Geschichte schon mal an: Es geht um die junge Margaret Reddle, die eigentlich ein glückliches Leben führen könnte, hat sie doch seit kurzem eine gut bezahlte Anstellung als Privatsekretärin bei Gräfin Moron. Doch im gräflichen Schloss setzt sich fort, was die letzten Wochen Margarets Leben bestimmt hat – ein Unbekannter bedroht sie. Nur warum? Oder sind die vermeintlichen Anschläge doch nur ihre Hirngespinste, wie die Gräfin und auch Doktor Tappatt vermuten? Hinter einem konsequent gehüteten dunklen Geheimnis verbirgt sich ein tiefer Kern allen Übels.

Die Frankenberger Komödie, 1997 in Langzeitwirkung aus dem einstigen Schultheater an der Ortenbergschule mit Hans-Peter Höhl neu ins Leben gerufen, verfügt inzwischen über ein großes und bewährtes Ensemble aus Laiendarstellern, die sich bei einzelnen Inszenierungen abwechseln und ergänzen. Deshalb ist die Besetzung der aktuellen Stücke immer wieder spannend.

Diesmal sind unter der Regie von Harald Hörl aktiv dabei: Julia Balz (Margaret Reddle, Privatsekretärin von Lady Moron), Renate von Wintzingerode (Hausdame Agatha), Karlheinz Balz (Selwyn Moron, Sohn der Gräfin), Maximilian Kaletsch (Butler John Haskins), Jana Rühle (Hausmädchen Emily Stevens), Holger Kraus (Norman Bates, Hausmeister im Castle Moron), Sabine Eckel (Lady Eleanor Moron, die „seltsame“ Gräfin), Heinrich Balz (Chauffeur Bob), Harald Rudolph (Hausarzt Doktor Tappatt), Karl-Willie Hirth (Chesney Praye, Verlobter der Gräfin), Gabriele Heinz (Mary Pinder, Köchin der Gräfin), Hans-Peter Höhl (Rechtsanwalt Max Shaddles), Renate Goebel (Veronica Shaddles), Nadine Oberender (Lizzie Smith) und Gabriele Giugno (Lois Reddle, Cousine der Gräfin). Die Gesamtleitung der Aufführung liegt in den Händen von Heike Höhl.

Aufgeführt wird „Die seltsame Gräfin“ von der Komödie Frankenberg am Samstag, 24. Februar, Sonntag, 25. Februar, Freitag, 2. März, Samstag, 3. März, und Sonntag, 4. März, jeweils ab 19.30 Uhr. Karten zu dem Stück können zum Preis von zehn Euro (Kinder fünf Euro) an der Abendkasse oder an den Vorverkaufsstellen Foto Hörl, Neustädter Straße 52, oder Buchhandlung Jakobi, Neustädter Str. 26, erworben werden.

Quelle: HNA

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