Rennertehausen

Kompromiss für Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses

- Allendorf (Eder) (da). Vor einer Woche herrschte noch Streitlust im Allendorfer Parlament, am Dienstagabend sind Fraktionsvorsitzende, Gemeindevorstand und Bürgermeister wieder aufeinander zugegangen. Die für Donnerstag anberaumte Sitzung findet deshalb nicht statt.

Vereinbart wurde eine abgespeckte Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses. In den nächsten Wochen solle das Konzept abgeändert werden, um die Grenze von einer Million Euro zu unterschreiten. „Das war für mich die Voraussetzung, den Beschluss der Gemeindevertretung auszuführen“, sagte der Verwaltungschef. Junghenn hatte vergangene Woche Widerspruch gegen einen Parlamentsbeschluss eingelegt. Die Entscheidung der Gemeindevertreter sieht vor, dass die Mittel des Konjunkturprogramms – etwa 530 000 Euro – für die Sanierung des Rennertehäuser Dorfgemeinschaftshauses ausgegeben werden. Doch die Baukosten von 1,4 Millionen Euro waren für Junghenn zu viel. Er argumentierte, die Gemeinde müsste dafür weitere Schulden aufnehmen und sah deshalb das Wohl der Gemeinde Allendorf gefährdet und begründete seinen Widerspruch noch während der Sitzung damit, dass die Gemeindevertreter gegen geltendes Recht verstoßen würden.Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Norbert Bötzel, beraumte daraufhin eine weitere Parlamentssitzung an, die am Donnerstag Abend stattfinden sollte. Hätte das Parlament den Beschluss bestätigt und Claus Junghenn erneut Widerspruch eingelegt, wäre der Streit möglicherweise vor dem Verwaltungsgericht fortgesetzt worden.

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