Frankenberg

Konzert der Regenbogenschule: Kinder zeigen, was in ihnen steckt

- Frankenberg (jos). „Musik unterm Regenbogen“ hieß das Konzert am Mittwochabend in der Ederberglandhalle. Die Jungen und Mädchen der Regenbogenschule zeigten sowohl gesanglich als auch instrumental ihr Können.

Stolze Eltern und Großeltern sowie einige muntere Geschwister sitzen im Saal, auf der Bühne formieren sich der Chor der zweiten Klassen und die Orff-Gruppe – also die Kinder, die auf den nach Komponist Carl Orff benannten Schlaginstrumenten wie Xylophonen, Triangel und Trommeln musizieren. Ob bei dem geistlichen Lied „Geh' aus mein Herz“ oder bei dem Titel „Ich schenk' dir einen Sonnenstrahl“: Den Jungen und Mädchen ist anzusehen, wie viel Spaß ihnen das gemeinsam Singen und Musizieren bereitet. Am Klavier begleitet die Kinder Lehrerin und Chorleiterin Gerlinde Kress. Als nächstes treten die Streicher auf. Dass Kinder schon an einer Grundschule Instrumente wie Geige oder Cello erlernen, ist etwas Besonderes. Bei dem Konzert der Regenbogenschule wird deutlich, wie sinnvoll eine musische Erziehung im frühen Kindesalter sein kann, denn wer musiziert, lernt mehr als nur ein Instrument. Geduld, Disziplin, Ehrgeiz und soziale Kompetenzen durch das Spielen in einem Ensemble sind „Nebeneffekte“ der musikalischen Ausbildung. Mit wie viel Eifer die Regenbogenschüler dabei sind, zeigen sie bei ihrem Auftritt in der Ederberglandhalle. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene spielen einige kleine Lieder wie etwa den Kanon „Bruder Jakob“. Alle Streicher der Regenbogenschule erhalten Instrumentalunterricht bei der Musikschule, im Ensemble musizieren sie in der Regenbogenschule unter der Leitung von Lehrerin Cordula Grass-Mengel. Viel Spaß auf der Bühne haben auch die Jungen und Mädchen der Klassen drei und vier. Als Chor singen sie unter anderem das Lied von der „Tante aus Marokko“, deren erwartete Ankunft die Kinder auch mit Bewegungen darstellen. Danach sind wieder Instrumentalisten an der Reihe. Am Flügel und an der Violine treten einige Kinder mit kurzen Beiträgen solistisch auf. Trotz Lampenfieber klappt alles prima. Und obwohl manch ein Nachwuchspianist auf dem Hocker sitzend mit den Füßen noch nicht den Boden erreicht – die Tasten treffen die Kinder schon sehr gut. Vor dem großen Finale treten zunächst Chor und Streicher gemeinsam auf und musizieren unter anderem das jüdische Lied „Schalom Chaverim“. Dann kommen alle auf die Bühne, um den bekannten Schlager „Marmor, Stein und Eisen bricht“ zu singen und zu spielen. Tosenden Applaus gibt es auch für eine Einlage der Lehrer: Pianistin Sonja Harlinghausen und Cellistin Galina Nachkova von der Musikschule sowie der Querflötist und Leiter der Regenbogenschule, Martin Mengel, spielen eine Sonate von Georg Friedrich Händel. Nach dem Konzert bittet die Regenbogenschule die Eltern um Spenden. Von dem Erlös sollen neue Instrumente angeschafft werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare