Richtfest am Rosenthaler Kindergarten-Anbau

Kosten und Dauer liegen im Zeitplan

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Bürgermeister Hans Waßmuth freute sich über das Richtfest am Anbau des Kindergartens. Den Richtspruch sprach Zimmermann Günter Wilhelmi aus Löhlbach (oben links).Foto: Mark Adel

Rosenthal - Über mehr Platz in der Kindertagesstätte freuen sich Erzieherinnen und Kinder: Gemeinsam mit Bauarbeitern und Vertretern der Stadt feierten sie am Donnerstag das Richtfest am lange ersehnten Anbau.

„Die Erweiterung ist für die Zukunft der Stadt wichtig“, sagte Bürgermeister Hans Waßmuth beim Richtfest, bevor Zimmermann Günter Wilhelmi traditionsgemäß den Richtspruch sprach. Vor allem für Ein- bis Dreijährige ist die Erweiterung gedacht. Der Rathauschef verwies auf den langen Weg bis zum Baubeginn im Herbst: „In der Diskussion war die Erweiterung ab 2009.“

Die Stadt wollte von einem Förderprogramm des Bundes zur Schaffung von Betreuungsplätzen für unter dreijährige Kinder profitieren und den Anbau über Zuschüsse finanzieren. Parlament und Ausschüsse befassten sich mit den Plänen, doch dann wurden Förderrichtlinien geändert – und der Anbau rückte wieder in weite Ferne.

Im Dezember 2012 wollten sich die Stadtverordneten erneut mit dem Kindergarten befassen, doch schon wieder gab es neue Richtlinien. „Die Hoffnung auf Fördermittel sank auf einen Tiefpunkt“, erinnerte Hans Waßmuth – und das trotz eines Rechtsanspruchs auf Betreuungsplätze für Kinder ab einem Jahr. Doch das Blatt wendete sich nochmals, die Stadt bekam im Juli 2013 den ersehnten Bewilligungsbescheid. Zudem habe Landrat Reinhard Kubat einen 20-prozentigen Zuschuss des Landkreises zugesagt, berichtete der Bürgermeister.

Am 9. November trafen sich ehrenamtliche Helfer zum ersten Arbeitseinsatz, die am Bau beteiligten Firmen nahmen kurze Zeit später die Arbeit auf. Jetzt steht der Rohbau, und nach den Sommerferien sollen die Kinder einziehen. Der Anbau kostet 420.000 Euro und bietet Platz für bis zu zehn zusätzliche Plätze.

Unter anderem entstehen ein neuer, gemeinsamer Eingang für Alt- und Neubau. „Die meisten Gewerke sind vergeben“, sagte Hans Waßmuth. Mehr Platz in Tagesstätte Der 260 Quadratmeter große Anbau besteht aus einem Gruppenraum, einem Krippenraum, zwei Schlafräumen, zwei Materialräumen, einer Küche, Toiletten für Kinder sowie für Erzieher, Wickelbereich und Personalraum. Damit soll auch die Raumnot im alten Teil der Tagesstätte beendet werden – die ist für drei Gruppen konzipiert, beherbergt aber schon vier Gruppen. (da)

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