Hatzfeld

Kräutergärtchen an historischer Stätte

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- Hatzfeld (sr). „Klein aber fein“, mit diesen Worten charakterisierten Heidi Gitschmann und Inge Petri den Kräutergarten an der Hatzfelder Burgruine. Am Dienstagabend besuchte der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl sie im Rahmen seiner Sommertour „Gartenparadiese“ im oberen Edertal.

Im Mittelpunkt der zweiten Station der Tour stand der Hatzfelder Verein für Burg- und Heimatgeschichte. „Wir haben hier viel zu bieten, müssen die Schätze der Region nur noch bekannter machen“, sagte Kahl. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Uwe Ermisch wanderten rund 30 Teilnehmer vom Rathaus zur Burgruine.

Unterwegs erläuterte Karl Spies den Schneitelwald am Burgberg. In den vergangenen fünf Jahren haben Vereinsmitglieder die historische Waldnutzungsform wieder eingeführt. Bis zu 140 Jahre alte Hainbuchen wurden von Kiefern und Fichten freigestellt und zurückgeschnitten. Ihr Laub und Geäst diente früher in Ställen als Einstreu.

Die charakteristischen Schneitelbäume besitzen zahlreiche Höhlen und sind daher Lebensraum vieler Vögel, Insekten und Fledermäuse. Auch Totholz im Wald erfüllt eine wichtige ökologische Funktion. Spies stellte auch den von Vereinsmitgliedern gepflegten Panoramapfad vor. Am Dieweg genossen die Teilnehmer den Blick über die Ederstadt.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 23. Juli.

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