Sonne lockte die Menschen

Kräutermarkt im Frankenberger Klostergarten

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Sigrid Grebing und Elke Nahm (von links) ließen sich von Melli Müller beim Kauf von neuen Pflanzen für den heimischen Garten beraten. Bei herrlichem Wetter war der Kräutermarkt sehr gut besucht.

Frankenberg. Offiziell öffnete der Kräutermarkt vor den Toren des Kreisheimatmuseums am Sonntag erst um elf Uhr seine Pforten: Einige Hobbygärtner waren sicherheitshalber aber schon eine halbe Stunde früher da, um sich die besten Pflanzen zu sichern.

"Um halb elf kommen immer schon die ersten mit großen Kisten und holen sich ihre Gemüsejungpflanzen", verriet Gartengestalterin Melli Müller. Sie hatte den Kräutermarkt zusammen mit ihren Kolleginnen Steffi Oberlies und Valentina Morlinghaus bereits zum achten Mal organisiert. "Heute ist der erste Markt, an dem wir nur Sonnenschein haben. Das lockt die Besucher."

Die Angebotspalette an den 35 Ständen im Klostergarten war riesig sie reichte von Gartenstauden über Gemüsepflanzen bis hin zu exotischen Kräutern. "Wir haben dieses Jahr sechs Stände mit unterschiedlichen Pflanzen und allein über 30 verschiedene Tomatenpflanzen", sagte Melli Müller.

Außerdem gab es viel Dekoratives für den Garten aus Holz, Ton oder Keramik sowie Blumengestecke, Schmuck und Handarbeiten aus Wolle und Filz. Auch ein Stand mit selbstgemachten Likören, Ölen und Marmeladen war vertreten.

Der Frankenberger Kräutermarkt fand wieder im Rahmen des Internationalen Museumstages statt. Aus diesem Anlass hatte auch das Kreis-Heimatmuseum geöffnet. Speziell an Kinder gerichtet war eine Führung mit Hans Papenfuß, der spannende Geschichten über Engel, Ritter und Teufel erzählte.

Weitere Unterhaltung wurde im Innenhof geboten: Dort trat eine Trompetergruppe der Musikschule Frankenberg auf, zudem der gemischte Jazz-Chor "True Blue".

Die Kräutermarktbesucher ließen sich derweil den Waldmeistersekt schmecken. Heiß begehrt waren außerdem Waffeln aus einem alten Waffeleisen.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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