Herbstmarkt des Heimatvereins in Birkenbringhausen

Kräutersalz, Hefewaffeln und Wollsocken

Burgwald-Birkenbringhausen - Schon von Weitem hörten die Marktbesucher die klingenden Hammerschläge aus der alten Schmiede in Birkenbringhausen. Beim Näherkommen erschnupperten sie in der Luft den aufsteigenden Rauch aus dem Kohlenfeuer und in der Schmiede angekommen, sahen sie den Schmied Michael Arnold vor dem offenen Feuer auf dem Amboss mit dem Schmiedehammer sein Werkstück bearbeiten.

Zum Bauernmarkt hatte der Heimatverein geladen. Auf dem kleinen Platz zwischen dem Dorfmuseum und der restaurierten alten Schmiede ließen sich die Marktbesucher von vielen Leckereien von süß bis herzhaft verführen.

So bot Heinrich Hesse frische Hefeteigwaffeln an, die er auf einem Ofen in einem gusseisernen Waffeleinsatz backte. Gleich nebenan duftete es aus dem Räucherofen von Stefan Preller nach frisch geräucherten Forellen - „alle selbst gefangen“, betonte er. Ein paar Schritte weiter brutzelte Bratwurst aus der Region auf dem Grill und Schmalzbrote weckten den Appetit. Mitglieder und Freunde des Heimatvereins betreuten mit sichtlicher Freude ihren Stand.

Verschiedene kulinarische Spezialitäten füllten auch den farbenfrohen Markttisch von Gisela Paulus: Neben unterschiedlichen Marmeladen und Likören hatte sie auch Senf und Essig aus eigener Produktion im Angebot. Handwerkliches Geschick erforderten die Dekoartikel aus Holz, die es an einigen Ständen zu erwerben gab. „Ich nehme, was ich gerade so an Holz finde“, erklärte Ralf Gasse. Er zaubert daraus auf seiner Drechselbank unter anderem Spiele und Nützliches für den Haushalt. Tochter Lauras Talent hingegen zeigt sich an der Nähmaschine: Taschen und Täschchen in vielen Größen, Farben und Mustern schmückten ihren Stand.

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(Von Gerlinde Himmelmann)

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