Kreis-Heimatmuseum lud Kinder zu Entdeckungen mit Taschenlampe ein

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Klang des Feuerhorns: Sein Signal, das Heiner Wittekindt den Kindern vorführte, weckte die Frankenberger Bürger, wenn der Nachtwächter auf dem Turm der Liebfrauenkirche im Stadtgebiet einen Brand entdeckt hatte.

Frankenberg. Sie hoben den knarrenden Deckel einer „Schatztruhe“, schauten unter Balkenköpfen grässlichen Fratzen in große Mäuler und lauschten dem Klang des Nachtwächterhorns.

Für Kinder steckt das Frankenberger Kreis-Heimatmuseum voller Geheimnisse und Überraschungen, wenn sie sich bei Dunkelheit mit der Taschenlampe auf Entdeckungsreise begeben. Dazu hatten Museumsleiter Heiner Wittekindt und sein Mitarbeiter Hans Papenfuß wieder einmal eingeladen.

Es war dabei den beiden Museumsfachleuten wichtig, dass die sehr interessierten Mädchen und Jungen möglichst viel selbst erkunden und ausprobieren konnten. Das begann schon damit, dass sie selbst aus einem Riesen-Schlüsselbund den richtigen Schlüssel für das Vitrinenschloss heraussuchen und selbst öffnen mussten. Ganz ohne trennende Glasscheibe konnten sie nun Teile von alten Gewehrschlössern oder Kugel-Gussformen betrachten.

Was sich als „Schatz“ in der hölzernen Bauerntruhe verbarg, war nichts anderes als die selbst gewebte Aussteuer einer jungen Frau: grobes, strapazierfähiges Leinen, aus Flachs hergestellt von Katharina Landau aus der Köhlermühle bei Röddenau. Diese textile Aussteuer gehört zu den Neuerwerbungen des Frankenberger Heimatmuseums.

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Quelle: HNA

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