Kreis-Heimatmuseum Frankenberg lädt zum Kräutermarkt am Klostergarten ein

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Schäumender Waldmeistersekt: Auf das Gelingen des 8. Kräutermarkts am Internationalen Museumstag stießen die Gartengestalterinnen (von links) Melli Müller, Steffi Oberlies und Valentina Morlighaus mit Museumsleiter Heiner Wittekindt im Klostergarten schon einmal an. Foto:  Völker

Frankenberg. Blühende Schlüsselblumen und der Duft von Rosmarin im Kräutergarten, viele Stände mit Pflanzen, Büchern und Kunsthandwerk, Führungen durch das Kloster St. Georgenberg - der Internationale Museumstag wird am Sonntag, 18. Mai, im Frankenberger Kreis-Heimatmuseum bereits zum achten Mal mit einem großen Kräutermarkt verbunden sein.

Im Mittelpunkt der Vorträge im Museum steht der Spitzewegerich als Heilpflanze des Jahres.

„Immer mehr Standbetreiber melden sich für unseren Markt. Insgesamt 30 verschiedene Angebote wird es im Innenhof des Klosters St. Georgenberg geben“, freut sich Gartengestalterin Melli Müller, die zusammen mit ihren Kolleginnen Steffi Oberlies und Valentina Morlinghaus den buchsbaumgesäumten Kräutergarten am Heimatmuseum betreut und den Kräutermarkt mit regionalen Spezialitäten aus biologisch-ökologischem Anbau, Pflanzen und kunsthandwerklichen Produkten organisiert.

Von 11 bis 17 Uhr wird zum Museumstag das Heimatmuseum mit der Mauritiuskapelle geöffnet sein und dort ein besonderes Programm anbieten: Um 11, 13 und 15 Uhr führt Museumsleiter Heiner Wittekindt unter dem Motto „Gotik - Renaissance - Barock“ durch die Ausstellung, und ab 14 Uhr wird sein Mitarbeiter Hans Papenfuß im Museum bei einer Führung für Kinder Spannendes über „Engel - Ritter - Teufel im Kloster“ berichten.

Die Diplom-Oecotrophologin Dr. Gabriele Knipp (Frankenberg) widmet um 14 Uhr dem Spitzwegerich als Heilpflanze und Anis als Arzneipflanze des Jahres einen Bildervortrag.

Auch Musik wird wieder zum Markt im ehemaligen Kloster Sankt Georgenberg erklingen: Um 12 Uhr gibt es einen Auftritt der Musikschule Frankenberg mit einer Trompetengruppe, und um 15 Uhr singt der Chor „True blue“.

Von der „Coca-Cola-Pflanze“ bis zur „After-Eight-Minze“ sowie klassischen alten Gartenpflanzen reicht das Angebot der Kräuter, die es ebenso wie Gemüsejungpflanzen und zahlreichen Tomatensorten, Stauden und andere Pflanzen aus regionalen Biobetrieben am Rande des Klostergartens zu kaufen gibt. Daneben halten die Verkaufsstände Schönes aus Keramik, Gefilztes und Gestricktes, Schmuck aus altem Silberbesteck und Naturkosmetik bereit. BUND und Nabu informieren über Naturthemen, eine Phytotherapeutin bietet allerlei Salben, Säfte und Alkoholika an.

Im Innenhof des Klosters gibt es zahlreiche Speisen mit Fleisch aus der Region von Ziege, Schaf und Schwein ebenso wie fleischlose Leckereien, außerdem Wildkräuterköstlichkeiten, Grüne Soße, Kuchen und die begehrten Waffeln aus dem alten Eisen, dazu Waldmeistersekt und Milchshakes.

Der Eintritt im Kreis-Heimatmuseum und beim Kräutermarkt ist während des Internationalen Museumstags am 18. Mai frei. (zve)

Quelle: HNA

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