Ab Freitag dritte Bauphase – Arbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein

Der Kreisel nimmt Formen an

Frankenberg. Der neue Kreisel im Bereich Röddenauer Straße/Jahnstraße in Frankenberg nimmt immer mehr Formen an: Die Verkehrsinseln sind schon alle gebaut, und auch der große Mittelkreisel ist schon komplett fertig – immerhin mit einem Durchmesser von 14 Metern.

Spätestens Ende September soll der neue Kreisel für den Verkehr freigegeben werden. „Mit den Bauphasen eins und zwei sind die größten Komplexe des neuen Kreisverkehrs bereits abgearbeitet“, teilten am Mittwoch die Erste Stadträtin Irmtraud Liebelt und Bauamtsleiter Karsten Dittmar in einer Pressekonferenz mit.

Schon am Freitagmorgen soll mit der dritten von insgesamt vier Bauphasen begonnen werden. Dann müssen sich die Verkehrsteilnehmer allerdings erneut auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen: „Ab Freitag können die Autofahrer schon auf der Originalspur zum Gewerbegebiet Am Grün abbiegen“, erläuterte Bauamtsleiter Dittmar (siehe Grafik). Gestern wurde dort bereits die Straßendecke aufgetragen.

Eine weitere Fahrspur wird links am Kreisel vorbei in Richtung Bahnhofstraße führen. Die Röddenauer Straße wird insofern weiterhin Einbahnstraße in Richtung Stadtmitte sein. „Auch die Bushaltebucht ist schon fertig“, teilte Dittmar mit. Die werde aber erst genutzt, wenn der Kreisverkehr abschließend für den Verkehr freigegeben sei.

Nach den Worten von Dittmar konnte die Baustelle in der Röddenauer Straße bislang ohne Probleme abgewickelt werden. Der Verkehrsfluss sei dort vollkommen unproblematisch gewesen – und auch der Bauzeitenplan und die angesetzten Kosten könnten eingehalten werden.

„Wir sind mit dem Ablauf des Bauprojekts bisher sehr zufrieden, auch durch die kompetente Zusammenarbeit mit der Baufirma“, bilanzierte der Leiter des Frankenberger Stadtbauamtes am Mittwoch. „Es ist nicht selbstverständlich, dass alles so reibungslos abläuft“, sagte auch Stadträtin Irmtraud Liebelt in Vertretung von Bürgermeister Christian Engelhardt.

Zunächst nur Rasen

Nach ihren Worten soll der Innendurchmesser des Kreisels zunächst nur mit Rasen eingesät werden. Erst im Anschluss daran sollten die Ergebnisse eines Ideenwettbewerbs für die Ausgestaltung ausgewertet werden. Sechs konkrete Vorschläge seien bei der Stadt eingegangen, zudem hätten noch weitere Bürger der Stadt ihre Vorstellungen geäußert.

Der Kreisel wird 512 000 Euro kosten, davon steuert das Land 384 000 Euro bei. (mjx)

Quelle: HNA

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