Interview: Kreisjugendfeuerwehrwart Potthoff zieht nach Zeltlager positive Bilanz

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Im Interview: Kreisjugendfeuerwehrwart: Markus Potthoff.

Birkenbringhausen. 1100 Jugendliche haben am Kreiszeltlager der Jugendwehren aus dem gesamten Landkreis in Birkenbringhausen teilgenommen. Das bedeutete eine organisatorische Höchstleistung für die Feuerwehr des 800-Einwohner-Ortes. Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthoff zieht im HNA-Interview Bilanz und hebt dabei besonders die gute Stimmung der Helfer hervor.

Herr Potthoff, Sie haben ja die Organisation des Großzeltlagers in Birkenbringhausen schon gelobt. Was hat Ihnen besonders gut gefallen?

Potthoff: Ein derartiges Großzeltlager kann man im Vorfeld nicht zu 100 Prozent durchorganisieren. Wichtig ist es dann, schnell und unkompliziert Lösungen für die "Problemchen" zu finden. Das haben die Kameraden in Birkenbringhausen hervorragend gelöst. Darüber hinaus hat mich die gute Stimmung bei den vielen Helfern beeindruckt.

Soll es künftig immer Großzeltlager für den Gesamtkreis geben?

Potthoff: Nein, das ist nicht geplant. Einerseits ist eine Veranstaltung in dieser Größenordnung immer eine besondere logistische Herausforderung für den Ausrichter. Somit würden wir uns in der Anzahl der möglichen Veranstalter deutlich einschränken. Andererseits ist es auch für die Jugendfeuerwehren schwierig, einmal quer durch den Landkreis für das Zeltlager anzureisen. Da kommt schnell eine Anfahrt von deutlich mehr als einer Stunde zusammen.

Also wird es beide Zeltlager-Formen weiterhin geben?

Potthoff: Für uns sind beide Varianten gleichwertig und sollten regelmäßig wechselnd durchgeführt werden. Großzeltlager haben natürlich einen besonderen Reiz, allein aufgrund der Teilnehmerzahl und der dann vorhandenen Angebote. Andererseits sind aber auch die beiden Zeltlager jeweils in Waldeck beziehungsweise Frankenberg tolle Veranstaltungen und gewiss auch nicht klein mit rund 400 beziehungsweise 750 Teilnehmern.

Von Martina Biedenbach

Welche Form des Zeltlagers die Jugendlichen im nächsten Jahr erwartet und welche Wünsche Markus Potthoff für die Hessenmeisterschaften der Jugendfeuerwehren am 14. September in Korbach hat, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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