Mutter-Kind-Station wie neu

Kreiskrankenhaus Frankenberg investierte drei Millionen für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Kreißsaalführung: Einen Einblick in die neuen Räume boten der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Volker Aßmann, die leitende Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler sowie Klinik-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger werdenden Eltern Anfang des Monats. 

Frankenberg. Das  Kreiskrankenhaus Frankenberg hat seit  die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in der dritten Etage auf den neuesten Stand gebracht worden. Dafür wurden rund drei Millionen Euro investiert. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen.

 Wie neugeboren – so sieht die Mutter-Kind-Station im Kreiskrankenhaus Frankenberg aus, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisklinik. Seit Beginn der umfangreichen Bauarbeiten im Frühjahr 2017 ist die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in der dritten Etage auf den neuesten Stand gebracht worden. Dafür wurden rund drei Millionen Euro investiert.

In dieser Woche wird die neue Station 11 wieder in Betrieb genommen. Die Öffentlichkeit kann die Station bei einen Tag der Offenen Tür am Samstag, 18. August, besichtigen.

Krankenhaus-Geschäftsführer Gerhard Hallenberger sowie Dr. Volker Aßmann, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, und die leitende Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler stellten die Umbauarbeiten kürzlich einer Gruppe werdender Eltern bei einem Rundgang vor. Die Abteilung sehe nun so aus, „wie man es in einem Krankenhaus im Jahr 2018 erwarten kann“, sagte Hallenberger. Aus seiner Sicht sind die umfangreichen Umbau- und die Sanierungsmaßnahmen „eine wichtige Investition in die Zukunft und die richtige Botschaft an die jungen Familien. Neben der optimalen medizinischen Versorgung der Frauen ist auch eine zeitgemäße, schöne Umgebung wichtig.“

Im Jahr 2017 seien in Frankenberg 468 Babys zur Welt gekommen – Tendenz steigend. Mit Blick auf die Entwicklung der Geburtenzahl werde schon für das laufende Jahr die 500er-Marke als Ziel anvisiert.

Im ersten Schritt seien bereits im Oktober 2017 die drei Kreißsäle fertiggestellt worden, die Reaktionen darauf seien sehr positiv, erläuterte Chefarzt Aßmann. Im November startete dann die Baumaßnahme auf Station 11. Mit der Neugestaltung von gynäkologischer Ambulanz, Kreißsälen und der Mutter-Kind-Station und der damit verbundenen neuen baulichen Struktur seien die Abläufe optimiert worden. Das Umfeld sei den hohen Standards in der medizinischen Versorgung und der guten Betreuung angepasst worden.

Die neuen Zimmer sind alle farbig und freundlich gestaltet worden und haben jeweils ein eigenes Bad. Die Mutter-Kind-Station verfügt nun über 19 Betten, aufgeteilt in Ein- und Zweibettzimmer. Alle Räume können auch als Familienzimmer genutzt werden. Dafür, dass junge Eltern dem Kreiskrankenhaus auch während der Bauarbeiten die Treue hielten, dankte ihnen Geschäftsführer Hallenberger.

Landrat Dr. Reinhard Kubat sieht in den Investitionen von drei Millionen Euro ein klares Bekenntnis zum Standort: „Das Kreiskrankenhaus Frankenberg ist und bleibt ein bewährter Begleiter durch die Zeit rund um die Geburt und ein verlässlicher Partner für Frauen und junge Familien – jetzt und in Zukunft“, sagte Kubat. (nh/mab)

Quelle: HNA

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