Tagesstätte „Die Linspherfische“ wird umgebaut – Anmeldungen sind möglich

Krippe für die Jüngsten

Aus der Galerie wird ein Personalraum: Heike Traute, Leiterin der evangelischen Kita in Allendorf, zeigt die Galerie.

Allendorf-Eder. Ab September können die ganz Jungen durch die evangelische Kindertagesstätte in Allendorf krabbeln: zehn Plätze wird die Krippengruppe haben. Die Kita „Die Linspherfische“ wird für 300 000 Euro umgebaut. Dazu erhält die Gemeinde laut Bürgermeister Claus Junghenn einen Landeszuschuss von 210 000 Euro.

Für Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu drei Jahren sind in der Krippengruppe zehn Plätze vorgesehen. Dort werden sich drei Erzieherinnen um sie kümmern, die momentan einen speziellen Lehrgang für den Umgang mit den ganz Kleinen besuchen.

Interessierte Eltern sollten sich möglichst bald melden: „Es gibt schon einige Anfragen“, sagt Heike Traute, die Leiterin der Kita in Allendorf. Die Krippengruppe wird täglich von 7.15 bis 15.30 Uhr geöffnet haben. Kinder können mittags dort essen und anschließend schlafen, oder von ihren Eltern vor der Mittagszeit abgeholt werden.

Mit der Krippengruppe bei den „Linspherfischen“ entsteht in der Gemeinde Allendorf bereits das zweite Angebot für die Betreuung von Kleinkindern. Denn: seit September vergangenen Jahres gibt es in der evangelischen Kindertagesstätte in Battenfeld bereits eine Krippengruppe (HNA berichtete).

Separater Eingang

Für die Jüngsten sind in der Allendorfer Kita einige Umbaumaßnahmen geplant. Derzeit bauen Handwerker den Dachboden aus, wo ein Gruppenraum entsteht. In den Raum, der momentan noch die „Schneckengruppe“ beherbergt, sollen die Kleinsten einziehen. Sie bekommen einen separaten Eingang, einen direkten Durchgang in das Bad mit Wickelbereich und einen Schlafsaal neben dem Gruppenraum. Außerdem ist ab September ein Stück des Außengeländes für die Krippenkinder vorgesehen.

Den Umbau, bei dem neben den Bedürfnissen der Jüngsten auch umfangreiche Brandschutzvorschriften beachtet werden müssen, plant das Architekturbüro Roth aus Battenberg. Wenn die Krippenkinder eingezogen sind, bietet die evangelische Kita in Allendorf Platz für insgesamt 100 Kinder. „Dann sind alle unter einem Dach“, sagte Heike Traute, die mit dem Erzieherinnen-Team bereits Erfahrung in der Betreuung von Zweijährigen gesammelt hat. „Es ist gut, dass die ganz Kleinen ihren eigenen, geschützten Bereich haben“, sagt die Leiterin.

Lernen von den Älteren

Gleichzeitig berge es Vorteile, dass Krippen- und Kindergartenkinder dicht beieinander sind: „Die Kleinen lernen von den Großen und umgekehrt“, sagt Heike Traute. „Es wird sicher viele gegenseitige Besuche geben.“

Wenn die Krippenkinder ihren dritten Geburtstag gefeiert haben, werde der Übergang in eine „Regelgruppe“ auch leichter ausfallen: „Die Kinder kennen sich dann schon aus.“

Von Sophie Cyriax

Quelle: HNA

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