Kronauge: Die Chemie stimmt

Übernahme der Patenschaft zwischen 4. Kompanie und Hallenberg abgeschlossen

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Hallenberg – Hochsauerlandkreis: Das Ortsschild mit dieser Aufschrift enthüllten am Donnerstagabend (von links) Kompaniechef Hauptmann Daniel Spitzer, Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge, Kommandeur Oberstleutnant Holger Schmör und Oberstabsfeldwebel Jan Weber.

Frankenberg. Hallenberg - Hochsauerlandkreis: Das Ortschild mit dieser Aufschrift und auch das Banner der Stadt Hallenberg mit dem Heiligen Heribert schmücken seit Donnerstagabend den Eingangsbereich zur 4. Kompanie des in Frankenberg stationierten Bataillons Elektronische Kampfführung 932.

Seit dem 31. Oktober vergangenen Jahres besteht bereits eine Patenschaft der westfälischen Stadt Hallenberg mit der in der hessischen Burgwaldkaserne beheimateten 4. Kompanie des Frankenberger EloKa-Bataillons.

Mit einem weiteren ebenso feierlichen wie symbolischen Akt wurde die Übernahme der Patenschaft nun endgültig abgeschlossen: Die 100 Soldaten der 4. Kompanie waren vollzählig angetreten, als das Ortsschild enthüllt und das Stadtbanner gehisst wurden. Als Zeugen der Patenschaft in der ersten Reihe: Bürgermeister Michael Kronauge aus Hallenberg sowie Kommandeur Holger Schmör, der Chef der 4. Kompanie Daniel Spitzer und „Spieß“ Jan Weber.

„Patenschaften mit Bundeswehreinheiten sind ein kleiner Baustein dafür, dass sich Bürger und Soldaten besser kennen- und verstehen lernen“, hob Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge vor den angetretenen Soldaten und rund 50 Gästen aus der westfälischen Nachbarstadt hervor. Frankenberg und Hallenberg trennen nur 15 Kilometer. Dabei betonte Kronauge, dass durch eine solche Patenschaft die Bundeswehr für die Bevölkerung nicht nur eine „anonyme Einsatzgröße“ sei. „Durch eine solche Patenschaft bekommt die Bundeswehr ein Gesicht, das man beim nächsten Schützenfest in Hallenberg gerne wiedersehen will.“ Dabei erinnerte der Bürgermeister daran, dass die inzwischen ein halbes Jahr alte Patenschaft Hallenberg/Frankenberg die einzige Patenschaft über Kreis- und Landesgrenzen hinweg sei.

Wie Kronauge anmerkte, erwartet er von der Patenschaft nicht nur gegenseitige Besuche, sondern auch Einladungen zu Veranstaltungen und gemeinsame Besichtigungsfahrten. „Vieles ist möglich“, sagte der Bürgermeister. „Lassen Sie uns diese Patenschaft gemeinsam mit Leben erfüllen, lassen Sie aus dieser Patenschaft eine echte Partnerschaft werden“, rief er den Soldaten sowie Hallenberger Vertretern aus Magistrat und Vereinen zu: „Die Chemie stimmt.“

„Die Stadt Hallenberg zeichnet Teamgeist, großes freiwilliges Engagement und eine sehr herzliche Gastfreundschaft aus“, sagte der Chef der 4. Kompanie, Hauptmann Daniel Spitzer: „Eine bessere gemeinsame Basis für eine gute Patenschaft kann es wohl nicht geben.“ (mjx)

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Quelle: HNA

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