Finanzierung des Info-Zentrums

Kultur-Arche: Stadt Frankenau hilft im Notfall aus

Frankenau. Die Stadtverordneten in Frankenau haben sich dafür ausgesprochen, dass die Stadt Frankenau im Notfall mit einen Betrag in Höhe von 7540 Euro für die Finanzierung des Info-Zentrums Kultur-Arche einspringt, falls die dem Arche-Verein zugesagten Gelder nicht rechtzeitig eingehen.

Wie berichtet, konnte wegen einer Finanzierungslücke noch kein Bauantrag für die 233.000 Euro teure „Kultur-Arche“ gestellt werden und es drohten Leader-Fördermittel wegzubrechen. Die ursprünglich fehlende Summe war von 20.000 Euro auf jetzt 7540 Euro geschrumpft, da mittlerweile noch weitere Spenden beim Arche-Verein eingegangen sind. Bürgermeister Björn Brede dankte insbesondere dem Vorsitzenden des Naturparks Jens Deutschendorf, der sich für die Zusage weiterer Spenden eingesetzt habe.

Als Sicherheit für die von der Stadt abgegebene Verpflichtungserklärung dienen Mittel, die für den Abriss des Hauses Frankenauer Straße vier in Altenlotheim in den Haushalt eingestellt worden waren, aber in diesem Jahr nicht mehr benötigt werden. „Für den dort geplanten Bau einer Festscheune oder ähnlichem soll jetzt ein Antrag auf Leader-Fördermittel gestellt werden, die dann auch die Abrisskosten miteinschließen würden“, erklärte Brede.

Zum weiteren Zeitplan für die Kultur-Arche teilte Bauamtsleiter und Arche-Vereins-Vorstandsmitglied Thomas Tönges der HNA mit, dass der Bauantrag jetzt kurzfristig gestellt werden könne und er mit einem Baubeginn in vier bis sechs Wochen rechne. „Die Rohbauarbeiten an dem Info-Point werden wohl bis Anfang November abgeschlossen sein“, so Tönges. Der Schiffsrumpf folge dann später.

Was die Stadtverordneten zur geplanten Kultur-Arche sagten, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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