Reizvolle Gegensätze: Atelier Triptychon stellt im Dampfmaschinenmuseum aus

Kunst im kühlen Ambiente

Die Künstlergruppe am hölzernen „Objekt im Wandel“: (von links) Udo Fugmann, Walter Kopp, Jason Jontza und Canan-Arzu Akin. Fotos: Moniac

Schreufa. Reizvolle Gegensätze zwischen vielseitiger bunter Kunst und technisch-kühlem Ambiente gibt es bei der Kunstausstellung „Dimensionen“ des Gemündener Ateliers Triptychon im Dampfmaschinen-Museum in Schreufa zu bestaunen.

Die vierköpfige Künstlergruppe profitierte vom Angebot des Fördervereins, in den ehemaligen Fabrikhallen „so zu sagen alle Kunstwerke zu zeigen, die wir haben“, wie Udo Fugmann für sich und seine Kollegen erklärte.

Frühere Ausstellungen mussten häufig auf engem Raum stattfinden. Deshalb freuen sich die Künstler besonders über die großzügigen Räume, die ihnen in Schreufa zur Verfügung stehen.

Vorrangige Intention der mitwirkenden Künstler ist die Umsetzung gemeinsamer Projekte, das Austauschen von Ideen und das gegenseitige kreative Befruchten.

Udo Fugmann stellt im Dampfmaschinen-Museum Ölgemälde und Skulpturen aus, Canan-Arzu Akin zeigt Acrylmalerei, Walter Kopp beschäftigt sich mit Ölmalerei auf Holz und raffinierten Holzskulpturen, und Jason Jontza fotografiert Objekte und verfremdet die Bilder anschließend am Computer.

Besucher der Vernissage begutachteten eingehend die ausgestellten Objekte und ließen sich Werdegang und Hintergrund einzelner Werke erläutern. Gleichzeitig genossen sie das Nebeneinander von Alt und Neu, Rußgeschwärzt und Farbenfroh, dunklen Maschinen und geschickt angebrachten Lichtquellen.

„Dieses besondere Ambiente in der Industrieruine zieht die Blicke an“, sagte Bürgermeister Christian Engelhardt in seinem Grußwort. Er begrüße sehr das Engagement der Künstler, die mit ihrer Arbeit das Leben auch auf dem flachen Land bereicherten und für Diskussionsstoff sorgten.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare