Dämmerschoppen „Art and Rock“ mit 250 Gästen in Battenberg

Kunst trifft Musik

Die Akteure des Abends in der Burgberghalle: (von links) Willy Reder, Horst Fries, Künstlerin Marlit Peikert, Heiko Schäfer, Wenzel Linder und Heinz Kappe. Fotos:  Augustin

Battenberg. Rockmusik und Kunst standen im Mittelpunkt des ersten Dämmerschoppens des „Arbeitskreises Burgberghalle“ am Samstagabend in Battenberg. Unter dem Motto „Art and Rock“ präsentierte die Künstlerin Marlit Peikert Zeichnungen, schwarz-weiße Gouachen, Acrylbilder und Skulpturen, die Rockmusik dazu kam vom „Accepted“, fünf Vollblutmusikern aus der Region.

„Reder, Kappe, Schäfer, Fries und Wenzel“, wie sich „Accepted“ wegen ihrer Nachnamen auch nennen, brannten ein Feuerwerk an Klassikern aus 50 Jahren internationaler Musikgeschichte ab und begeisterten die etwa 250 Gäste in der Burgberghalle mit ihrem mehrstimmigen Gesang. „Seven bridges road“ von den Eagles eröffnete ein eindrucksvolles Konzert.

Hits von Crosby, Stills & Nash, CCR oder Manfred Mann folgten. Simon and Garfunkel waren mit dem „Boxer“ und den „Sounds of silence“ vertreten, bei denen die Gäste ihre Feuerzeuge brennen ließen. Kaum eine der legendären Rock’n’Roll-Bands war an diesem Abend beim Dämmerschoppen nicht vertreten, Accepted spielte „Honky tonk women“ von den Rolling Stones ebenso wie „Surfin USA“ von den Beach Boys.

Das Publikum rockte mit

Bei „Rockin all over the world“ von Status Quo sang das Publikum lautstark mit. Ausflüge in den irischen Pub mit „Whiskey in the jar“ und nach Italien mit „Una festa sui prati“ von Adriano Celentano rundeten ein Konzert ab, das erst nach mehreren Zugaben beendet war.

Rundum zufrieden waren am Ende Künstlerin und Veranstalter. Marlit Peikert freute sich über die große Resonanz auf ihr gemeinsames Projekt „Art and Rock“ mit den Musikern. Gäste aus weiten Teilen des Frankenberger Landes und dem Sauerland waren nach Battenberg gekommen, 15-jährige standen feiernd neben rüstigen Senioren, und alle hatten Spaß. Viele Besucher schauten sich die Ausstellungsstücke der gebürtigen Düsseldorferin an, die seit zwölf Jahren im Battenberger Stadtteil Frohnhausen lebt, während „Accepted“ musizierte.

„Wir hier in Battenberg haben uns als ein kleiner kultureller Schwerpunkt in der Region etabliert.“

Bürgermeister Heinfried Horsel

Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel zeigte sich ebenfalls sichtlich zufrieden mit dem ersten Dämmerschoppen in der Burgberghalle. „Unser Experiment ist voll aufgegangen, wir freuen uns sehr über die vielen Besucher, es wird nicht der letzte Dämmerschoppen mit einer heimischen Band gewesen sein“, stellte er zufrieden fest. „Wir hier in Battenberg haben uns als ein kleiner kultureller Schwerpunkt in der Region etabliert“, ergänzte er.

Mehr Informationen zum Projekt von Marlit Peikert und Accepted finden Sie im Internet unter www.peikert-accepted.de. (au)

Von Frank Augustin

Quelle: HNA

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