Theater in der Grundschule

Kunststücke beweisen Mut und Talent

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Stella, Jule und Neele haben Spaß dabei, die erlernten Kunststücke weiter zu üben – etwa die „kleine Pyramide“.

Frankenberg-Röddenau - Das "hochverehrte Pupslikum" erwartet am Freitag nicht nur eine lustige Ansage, sondern auch eine bemerkenswerte Zirkus-Show mit Kunststücken, die Kindergarten- und Grundschulkinder einstudiert haben.

„Und bei drei: Schreiten wie zum Traualtar“, ruft Nadine Donges den neun Jungs zu, die sogleich im Gleichschritt nach vorn marschieren. Sie gehen in Position - die vordere Reihe stützt sich auf Hände und Knien, die hintere Reihe steigt auf ihre Rücken. „Jetzt noch einmal bis fünf zählen“, weist sie Alla Derksen an. So lange halten die Jungs ihre Position der Pyramide und kehren dann in den normalen Stand zurück. „Jetzt noch die Abschlusspose“, ruft Donges.

Nicht nur die Abschlusspose beherrschen schon fast alle der knapp 150 Kinder, die bei der Zirkusprojektwoche in der Röddenauer Grundschule mitmachen, nahezu perfekt. Bereits gestern bewiesen sie beim Üben in den Klassenzimmern und während der „Manege-Kostprobe“ in der Sporthalle, was sie bereits gelernt haben.

Dabei gehören Donges und Derksen zu den Eltern, die gemeinsam mit Lehrern und Erziehern der beiden Kindertagesstätten in Röddenau und Birkenbringhausen den Kindern die Kunststücke beibringen. „Ohne die Hilfe der Eltern wäre das Projekt gar nicht möglich. Manche der Berufstätigen haben sich sogar freigenommen, das ist nicht selbstverständlich“, würdigt Heike Ernst, Schulleiterin der Röddenauer Grundschule, das Engagement der Eltern.

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